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Postfüchse leisteten ganze Arbeit

Die Optimierungswelle der gelben Post ist in Vorarlberg so gut wie unter Dach und Fach. Dem Rotstift der Postfüchse fielen vorerst zwölf der geplanten fünfzehn Ämter zum Opfer. Provisionsliste [94 KB] |Aufgaben [89 KB]

Vorerst deshalb, weil drei Postämtern eine letzte Galgenfrist bis Juli 2006 eingeräumt wurde. Sollten die drei Ämter dann abermals mit roten Zahlen dastehen, geht auch bei diesen der Rollbalken endgültig nieder. Die letzte Schließung eines Postamtes im heurigen Jahr steht in Braz bevor. (Grafik) Auch dort werde ein Landzusteller eingesetzt, sagten Vertreter der Post. In Schlins, wo die Post ebenso ihr Amt schloss, wurde hingegen eine Ersatzlösung gefunden.

Kritik an Gorbach

„Nach intensiven Gesprächen“, wie Bürgermeister Harald Sonderegger bei der Eröffnung schilderte, habe man mit der Vereinigung „aqua mühle“ in Frastanz eine Postpartnerschaft gegründet. Damit hätten Arbeitssuchende einen Job gefunden. Das „Amt“ bietet täglich zwischen 10 und 12 sowie 15 und 17 Uhr Dienste der Post an. Darüber hinaus fungiert das Postamt auch als Annahmestelle für die Wäscherei der aqua mühle. LH Herbert Sausgruber sparte nicht mit Lob für die Initiative, die von Land, AMS und Gemeinde gefördert wird. Kritik übte der Landeshauptmann dennoch: Vizekanzler Hubert Gorbach hätte dereinst versprochen, „dass keine Amt gegen den Willen eines Bürgermeisters geschlossen“ werde.

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