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Porsche nach rasanter Fahrt ausgebrannt

Weil er seinen auf 550 PS aufgemotzten Porsche Turbo einmal richtig auslaufen lassen wollte, suchte sich ein Schweizer mit Wohnsitz in Liechtenstein eine Privatrennstrecke in Deutschland aus.

Der flotte Eidgenosse “glühte” in der Nacht auf Samstag so rasant über die Autobahn A96, bis auch sein Bolide zu heiß wurde und in Flammen aufging. Die Feuerwehr von Weißensberg (Landkreis Lindau) löschte, was noch zu löschen war. Der Schaden betrug 260.000 Schweizer Franken (164.000 Euro), gab die bayerische Polizei Lindau am Samstag bekannt.

Um den Tempolimits auf der Schweizer und der österreichischen Autobahn auszuweichen, fuhr der 46-jährige Schweizer Softwareentwickler von Liechtenstein über die Rheintalautobahn (A14) und durch den Pfändertunnel über die Grenze nach Bayern. Nach dem Ende der Geschwindigkeitsbeschränkungen jagte er den Drehzahlmesser in den roten Bereich und kostete die Kraft der 550 Pferdestärken voll aus. Als er auf dem Rückweg seine Rennschleife war, stellte der Schweizer laut Polizei kurze Aussetzer an dem bis ans Limit gejagten Motor fest, daraufhin wollte er bei der Wendeschleife im Weißensberger Ortsteil Schwatzen eine Inspektion des Porsches vornehmen wollte.

Dass der Auspuff hell glühte, beunruhigte den Schweizer nicht, im Gegenteil, das sei bei so einer Höllenfahrt “normal”, gab er an. Nicht normal waren allerdings die Flammen, die plötzlich aus dem Heck schlugen und den Turbo-Porsche in kurzer Zeit in ein ganz normales ausgebranntes Autowrack verwandelten.

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