Polizei will Zahl der Alkoholunfälle senken

Schwarzach - Die Vorarlberger Polizei will mit Hilfe von Präventionsmaßnahmen und verstärkter Kontrolltätigkeit die Zahl der Alkoholunfälle auf Vorarlbergs Straßen reduzieren. Interview mit Oberst Gerhard Ellensohn | Landesrat Karlheinz Rüdisser zum Engagement des Landes

Im abgelaufenen Jahr war in Vorarlberg bei jedem zehnten Unfall mit Verletzten Alkohol im Spiel. “Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein schweres Vergehen”, appellierte Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) am Dienstag im Anschluss an die Regierungssitzung an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer.

Zu den Präventionsmaßnahmen gehören etwa die Kampagne “Nicht-Dryver” für Autofahrer, der Frucht-Drink “Kennidi” als Alternative zu Alkoholika sowie zahlreiche Vorträge in Fahrschulen, Schulen, Vereinen, Gastronomie- und Handelsbetrieben und am Arbeitsplatz. 2008 fanden über 1.180 Multimediavorträge statt, die von über 36.500 Personen besucht wurden. Für das sehr erfolgreiche Projekt “Mehr Spaß mit Maß”, das von 2004 bis 2008 durchgeführt wurde und sich speziell an junge Menschen richtete, werde man voraussichtlich noch im Frühjahr ein Nachfolgeprojekt starten, sagte Sausgruber.

Das Land unterstützt die Exekutive durch den Ankauf von 20 Vortestgeräten. Dadurch könnten nun alle Dienststellen in Vorarlberg mit einem solchen Gerät ausgestattet werden.

Im Vorjahr hatte es die Verkehrspolizei in Vorarlberg mit insgesamt 2.263 Alkoholdelikten zu tun, durchschnittlich demnach mit sechs pro Tag. Das entsprach in etwa dem Niveau von 2007. Nachdem im Jänner gleich zwei stark alkoholisierte Geisterfahrer auf der Rheintalautobahn (A14) gestoppt werden mussten, hat die Verkehrspolizei in den vergangenen Tagen intensiv kontrolliert. Am vergangenen Wochenende wurden so 32 alkoholisierte Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen, von denen 15 den Führerschein an Ort und Stelle abgeben mussten. Gerhard Ellensohn, Leiter der Verkehrsabteilung im Landespolizeikommando Vorarlberg, kündigte eine Fortsetzung der Kontrollen an.

 

Interview mit Oberst Gerhard Ellensohn, Leiter der Verkehrsabteilung LPK Vorarlberg

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LR Rüdisser zum Engagement des Landes und der Zusammenarbeit mit der Polizei

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