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Polizei Lindau nimmt über 20 Migranten an Grenze zu Vorarlberg fest

Die Bundespolizei in Lindau hat mehrere Migranten auf der A96 und im Lindauer Stadtgebiet ausgeforscht.
Die Bundespolizei in Lindau hat mehrere Migranten auf der A96 und im Lindauer Stadtgebiet ausgeforscht. ©Patrick Seeger/dpa
Hörbranz/Vorarlberg - Die Lindauer Bundespolizei hat am Donnerstagmorgen elf Migranten in einem Fernbus auf der A96 bei Hörbranz festgestellt.

Bereits einen Tag zuvor trafen die Beamten in anderen Bussen an der Autobahn und im Lindauer Stadtgebiet auf insgesamt zwölf ausländische Personen, die ohne Einreise- oder Aufenthaltspapiere unterwegs waren. Eigenen Angaben zufolge stammen sie unter anderem aus Eritrea, Afghanistan, Nigeria und Somalia.

Gefälschte Papiere aus Italien

Ein 20-jähriger Eritreer versuchte, sich die Einreise mit einem gefälschten italienischen Reiseausweis zu erschleichen. Der Afrikaner gab an, dass er für den gefälschten Pass in Italien 250 Euro bezahlt hätte. 8.000 Euro habe die vorausgegangene Schleusung über das Mittelmeer gekostet. Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung dauern an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann wie der überwiegende Teil der Migranten einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Die Übrigen werden mangels vorgebrachter Schutzgründe das Land wieder verlassen müssen.

 

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