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Polizei kontrolliert verstärkt

(VN) Bregenz, Wien - Die Exekutive kündigt für das lange Wochenende Schwerpunktkontrollen an.

Fronleichnam ist im Straßenverkehr gefährlicher als Ostern, wie eine aktuelle Untersuchung des Verkehrsclubs (VCÖ) zeigt. Demnach passierten über das Fronleichnam-Wochenende im Vorjahr 86 Prozent mehr schwere Verkehrsunfälle als zu Ostern. Laut VCÖ ereigneten sich in Vorarlberg insgesamt 26 schwere Unfälle mit 34 zum Teil schwer Verletzten.

„Zu hohe Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle“, sagt Martin Blum vom VCÖ. Es fehle leider bei zu vielen das Bewusstsein, „dass zu hohes Tempo kein Kavaliersdelikt ist“. Wer schneller als erlaubt fahre, riskiere das eigene Leben und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer, appelliert Blum, Tempolimits einzuhalten und sich absolut nüchtern hinter das Steuer zu setzen. „Besorgniserregend“ findet Blum die Tatsache, dass heuer bereits elf Menschen bei Verkehrsunfällen in Vorarlberg ums Leben gekommen sind. Im Vorjahr gab es zur gleichen Zeit fünf Todesopfer zu beklagen.

Strenge Kontrollen

Um das Unfallgeschehen am kommenden Wochenende möglichst niedrig zu halten, wird die Polizei wieder streng kontrollieren. Wie Wilhelm Nachbaur von der Landesverkehrsabteilung im Gespräch mit den VN ankündigte, wird es in Sachen Alkohol und Tempo Schwerpunkt-Aktionen in allen Bezirken geben. „Ob Alkomat, Radargerät oder Abstandsmessgerät: Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmitteln auf der Straße sein.“ Bei Schönwetter, so der Verkehrspolizist weiter, „muss auch auf den beliebten Motorradstrecken mit Kontrollen gerechnet werden“.

Mit größeren Staus – etwa im Bereich des Pfändertunnels und der Arlberg-Schnellstraße (S 16) – rechnet Nachbaur nicht. „Auch am verkehrsreichen Pfingstwochenende ist es zu keinen gröberen Verzögerungen gekommen.“ (VN)

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