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Polizei: Keine Szene für Straßenrennen im Land

Symbolbild
Symbolbild ©bilderbox.at
Immer wieder kommt es in Vorarlberg zu illegalen Straßenrennen - gerade Anfang Mai waren in Folge eines Unfalls vier Personen verletzt worden. Trotzdem gibt es laut Polizei keine Szene für Straßenrennen in Vorarlberg.
Interview mit dem Leiter der Verkehrsabteilung
NEU
Vier Verletzte nach Strassenrennen in Lauterach
Bilder vom Unfallort in Lauterach
Unfall nach illegalem Straßenrennen

Am 5. Mai hatte ein 26-jähriger in Lauterach einen Verkehrsunfall mit vier Verletzten verursacht. Dem Unfall ging damals laut Polizeiangaben ein illegales Straßenrennen voraus. Diese Straßenrennen seien eine Verkehrserscheinung, die es immer gegeben habe und die es voraussichtlich auch weiterhin geben werde, so der Leiter der Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg, Rudolf Salzgeber. “Einige Unvernünftige meinen es übertreiben zu müssen. Ich würde es aber nicht so bewerten, dass wir jetzt eine Szene haben oder dass die Situation ausartet”, erläutert er. Trotzdem gibt es Straßenzüge, die stärker betroffen sind als andere. Speziell betroffen seien Strecken, bei denen es länger geradeaus geht. Die Routen seien der Polizei bekannt und würden sich vor allem im unteren Rheintal befinden. In diesen Gebieten sei die Überwachungsdichte der Polizei besonders hoch.

Die Summe machts

Bei einem illegalen Straßenrennen ist vor allem die Vielzahl an Verkehrsübertretungen ein Identifikationsmerkmal. Darunter fallen Geschwindigkeitsübertretungen, Gefährdungen von Personen auf Schutzwegen, Ampelmissachtungen und das Duellieren mit anderen Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr. Die “illegalen Rennfahrer” müssen je nach Summe der Verkehrsübertretungen mit saftigen Strafbescheiden von Seiten der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft rechnen. Die Bußgelder können schnell mehrere tausend Euro ausmachen oder zum Verlust der Lenkberechtigung führen.

Polizei gegen Raserei aktiv

Zum einen werde mit Radar- und Lasermessungen gegen die Raser vorgegangen, zum anderen kommen Zivilstreifen zum Einsatz, die Verkehrsübertretungen per Video aufnehmen und so einwandfreies Beweismaterial liefern können. Mehr als 300 Geschwindigkeitsübertretungen werden laut Salzgeber pro Tag von der Polizei zur Anzeige gebracht. Immer wieder würde es aber auch zu Straßenrennen quer durch Europa kommen. Die Polizei sei jedoch gut darauf vorbereitet und stehe in Kontakt mit den ausländischen Kollegen.

Höhere Strafen

Salzgeber bezweifelt, dass PS-Beschränkungen von Pkws junger Fahrzeuglenker – wie sie bei jungen Motorradfahren bereits der Fall sind – Rasereien und Straßenrennen reduzieren würden. “Persönlich würde es mir besser gefallen, wenn man beispielsweise für Raser die Strafen erhöhen würde”, führt Salzgeber aus. Besonders tragisch sei es, wenn durch das unvernünftige Handeln dieser rücksichtlsosen Verkehrsteilnehmer Unbeteiligte oder weitere Insassen verletzt würden.

(VOL.AT)

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