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Polizei hat Schulwege im Blick

Dornbirn - Meist sind es die Erwachsenen, die im Bereich der Schulen für Ärger sorgen.
Schulweg-Tipps von der Polizei

Wer morgens oder mittags in der Nähe einer Schule unterwegs ist, hat jetzt gute Chancen, auf Polizisten in leuchtgelben Warnwesten zu treffen. Die Beamten sind nämlich wieder jeden Tag unterwegs, um irgendwo das Verkehrsgeschehen zu beobachten und Schulwege zu sichern. Gestern zum Beispiel auch im Bereich der Volksschule Haselstauden in Dornbirn.

Es ist 7.45 Uhr, als der Trubel auf der Haselstauderstraße so richtig los geht. Ein Auto reiht sich ans nächste und auf den Gehsteigen und vor den Schutzwegen tummeln sich von Minute zu Minute immer mehr Schüler. Manche Kinder sind in grellfarbene Regenmäntelchen eingepackt. Manche sind mit farbenfrohen Schirmen und reflektierenden Warnwesten unterwegs, um bei jedem Wetter gut sichtbar für die Autofahrer zu sein. So auch Erstklässlerin Emma, die dem Polizisten, der gegenüber der Schule steht, ganz genau erklären kann, was zu tun ist, wenn man die Straße überqueren will.

„Die Kleinen werden schon im Kindergarten sehr gut geschult und der Großteil meistert den Schulweg auch sehr vorbildlich”, lobt Klaus Dilsky (54) von der Polizeiinspektion Dornbirn und fügt hinzu, „aber es gibt natürlich auch immer wieder Schüler, die spät dran sind und einfach irgendwo schnell über die Straße rennen.”

Erwachsene undiszipliniert

Gemeinsam mit einem Kollegen beobachtet der Gruppeninspektor, wie sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer im Schulbereich verhalten. „Oft sind es die Erwachsenen, die sich ihrer Vorbildrolle nicht bewusst sind und für Ärger sorgen”, berichtet Dilsky.

So gebe es immer wieder welche, die sogar bei Rotlicht über die Straße rennen oder losgehen, bevor die Autos richtig zum Stillstand gekommen sind. „Manche glauben offenbar, dass sie durch die Bezeichnung Schutzweg automatisch geschützt sind. Autofahrer brauchen aber auch ihre Zeit, um anhalten zu können”, mahnt der Polizist. Auch so mancher Elternteil gerät immer wieder ins Visier der Beamten. Da gibt es nämlich viele Mamas und Papas die ihre Kleinen offensichtlich am liebsten bis vor die Tür bringen würden. „Sie parken einfach am Gehsteig und schaffen damit unnötige Gefahrenquellen.”

Kontrolliert wird im Rahmen der Schulwegsicherheit auch, ob Erwachsene und Kinder im Auto angeschnallt beziehungsweise richtig gesichert sind.

Wer nicht angegurtet ist, muss 35 Euro zahlen. Wer die Vorschriften zur Kindersicherung missachtet, muss mit einer Anzeige und einer saftigen Geldstrafe rechnen, da es sich hier um ein Vormerkdelikt handelt. Vorgemerkt wird übrigens auch, wer die Fußgänger auf dem Schutzweg gefährdet.

Während die beiden Polizisten das Verkehrsgeschehen auf der Haselstauderstraße beobachten, läuft im Bereich des Schutzwegs alles problemlos ab. Kaum sind allerdings die letzten Kinder in der Schule verschwunden und die Polizisten zum nächsten Einsatz geeilt, rennt eine dunkelgekleidete Frau abseits des Schutzwegs über die regennasse Straße und wird beinahe von einem Auto erfasst.

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