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Polizei forschte Bombendroher aus

Bregenz - Das Landeskriminalamt Vorarlberg hat einen 49-jährigen Deutschen ausgeforscht, der im vergangenen September eine Bombendrohung gegen mehrere Bank-Institute in Feldkirch gerichtet hat. Die Stimme  | Video-Bericht

Nach Angaben der Sicherheitsdirektion wollte der Mann durch die Bombendrohung wahrscheinlich vermeiden, einem Bekannten Geld aushändigen zu müssen. Der 49-Jährige sitzt bereits wegen anderer Delikte in Bayern in Untersuchungshaft.

Der Deutsche aus Mecklenburg-Vorpommern hatte aus zwei verschiedenen Telefonzellen in Feldkirch zwei Mal bei der Polizei angerufen. Beim ersten Mal gab er an, in zwei Banken Zeitzünderbomben installiert zu haben, während er beim zweiten Anruf eine halbe Stunde später die Evakuierung der Gebäude forderte. Nachdem die Polizei aus Sicherheitsgründen vier Banken geräumt hatte, wurden die Geldinstitute durchsucht. Auf verdächtige Gegenstände stießen die Exekutivbeamten aber nicht.

Das Landeskriminalamt vermutet, dass der 49-Jährige mit der Bombendrohung einer Geldübergabe entgehen wollte. Er hatte einem Bekannten einen größeren Betrag versprochen, den er von seinem Bankkonto in Feldkirch beheben wollte. Zuvor hatte der Mann den Bekannten bereits mehrmals hingehalten. Um welche Summe es sich dabei handelte, wollte das Landeskriminalamt nicht bekannt geben.

Da der 49-Jährige aber nicht über ausreichende Mittel verfügte, inszenierte er die Bombendrohung. Durch die Evakuierung der Bank erreichte er, dass die Aushändigung des Geldes platzte. Wenige Tage später wurde der 49-Jährige in Deutschland wegen anderer Delikte verhaftet. Auf die Spur des 49-Jährigen kamen die Ermittler auf Grund eines Hinweises, nachdem die Stimme des Mannes veröffentlicht worden war.

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