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Politiker-Gesichter entscheiden über Wahl

Inahlte scheinen nicht zu zählen: Wähler lassen sich bei ihren Entscheidungen offenbar wesentlich stärker vom Gesicht eines Kandidaten beeinflussen als von seiner tatsächlichen Kompetenz.

Eine am Donnerstag in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlichte Studie legt den Schluss nahe, dass Wähler häufig für jenen Kandidaten stimmen, dessen Gesicht kompetent wirkt.

Bei ihrer Untersuchung zeigten die Forscher den Teilnehmern für den Bruchteil einer Sekunde zwei Fotos von rivalisierenden Kandidaten für den US-Kongress, die nicht landesweit bekannt waren. Die Teilnehmer konnten anschließend mit einer Trefferquote von 70 Prozent sagen, welcher der beiden Kandidaten die Wahl gewonnen hatte. Untersucht wurden in der Studie die Kongresswahlen von 2000, 2002 und 2004.

Die Studie zeige, dass ein flüchtiger Eindruck von den Gesichtszügen eines Politikers offenbar die Entscheidung der Wähler wesentlich mehr beeinflusse als reifliche Überlegungen, erklärte Studienleiter Alexander Todorov von der Universität Princeton. Die Psychologin Leslie Zebrowitz ergänzte, entscheidend sei offenbar, wie reif ein Gesicht wirke.

Politiker mit „Kindergesicht“ – rundem Kopf, großen Augen, kleiner Nase, hoher Stirn und schmalem Kinn – hätten dabei weniger Chancen, weil sie für weniger stark, durchsetzungsfähig und intelligent gehalten würden.

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