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Politiker fuhr mit Verletztem auf der Kühlerhaube

Rund 20 Kilometer weit ist ein südafrikanischer Politiker mit einem Verletzten auf der Kühlerhaube seines Wagens gefahren - bis zum Parlament.

Nach Medienberichten vom Mittwoch befand sich der Abgeordnete Willie Spies am Vortag gegen Mitternacht auf dem Weg von Kapstadts Flughafen zum Parlament, als er in einem Township Zeuge eines Überfalls wurde und seinen Wagen kurz stoppte. Das mit Blut besudelte Opfer sprang daraufhin auf die Kühlerhaube des Autos, Spies gab geistesgegenwärtig Gas und brachte den Verletzten zunächst 500 Meter weiter in Sicherheit.

Doch der Mann wollte seinen luftigen Platz nicht verlassen und der Politiker ihn aus Furcht vor einem Überfall nicht ins Auto lassen. Da sich der Verletzte demonstrativ weiter an die Scheibenwischer klammerte, fuhr der Abgeordnete kurzerhand mit ihm weiter zum Parlament. Dort wartete bereits ein von dem Politiker per Handy alarmierter Krankenwagen.

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