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Poetry Slam am Spielboden

Gut moderierter und unterhaltsamer Dichterwettstreit am Spielboden.
Gut moderierter und unterhaltsamer Dichterwettstreit am Spielboden. ©Evelyn Brandt, Péa Lavallée
Poetry Slam

Dornbirn. Seit zwei Jahren organisieren und moderieren Yvo von Hunnius und Jamie Mair den regionalen Dichterwettbewerb am Spielboden, immer mit dabei an der Gitarre ist Thorsten Bayer.

Die Aufbauarbeit der Veranstaltung für junge Dichterinnen und Dichter leistete Slamerin Catina, die am vergangenen Donnerstag mit einem kritischen Text, der aktuell auf die Verschmutzung der Weltmeere Bezug nahm, auf die Bühne kam.
Der moderne Dichterwettstreit am Spielboden ist so beliebt, daß der Saal bis auf den letzten Platz besetzt ist. Poetry Slam ist Literatur zum Anfassen, er bietet geistreiche Unterhaltung, Lesung, Performance und Popkultur in einem.
Am Spielboden wählte das Publikum den Sieger des Abends: Stefan Abermann erhielt die höchste Punktezahl für zwei gekonnt vorgetragene Texte mit viel schwarzem Humor.
Beim Poetry Slam kann jeder mitmachen, nur drei Regeln sind zu beachten: Der Text muß selbst verfaßt sein, als Hilfsmittel darf nur das Mikrofon verwendet werden. Jeder Slamer hat für seine Darbeitung fünf Minuten Zeit. Ansonsten ist alles erlaubt, was gefällt.
Der Siegeszug der unkonventionellen Lesungen begann 1986 in Chicago, Mitte der 90er-Jahre wurde der Slam in Deutschland bekannt.

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