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Plus bei Rechnungsabschluss der Stadt Feldkirch

Bürgermeister Berchtold, Finanzstadtrat Wolfgang Matt und Stadtkämmerer Willi Bröll.
Bürgermeister Berchtold, Finanzstadtrat Wolfgang Matt und Stadtkämmerer Willi Bröll. ©VN/Dominik Heinzle
Mehr Einnahmen, weniger Ausgaben. Positives Resümee in der Stadt Feldkirch: Rechnungsabschluss 2011 mit Plus von 3,7 Millionen Euro.


Feldkirch. (VN-Dominik Heinzle) Als einen „sehr erfreulichen Abschluss“ bezeichneten Bürgermeister Wilfried Berchtold und Finanzstadtrat Wolfgang Matt den Rechnungsabschluss 2011. So sah es auch die Feldkircher Stadtvertretung und nahm den Rechnungsabschluss einstimmig an. War im Voranschlag für den Stadthaushalt noch ein Minus von 3,3 Millionen Euro prognostiziert, konnte nun positiv abgeschlossen werden. Die Wirtschaftsentwicklung brachte Mehreinnahmen, ein strikter interner Sparkurs der Verwaltung führte zu Minderausgaben. So konnte das Jahr 2011 und zusätzlich das im Jahr 2010 ausgewiesene Minus von 1,07 Millionen Euro ausgeglichen werden. Konkret wurden die budgetierten Einnahmen in der Endabrechnung um rund 1,7 Millionen Euro überschritten. Gleichzeitig waren auf Ausgabenseite statt der prognostizierten 60,4 Millionen Euro nur 58,4 Millionen notwendig. Bei den Ertragsanteilen, welche rund 38 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen, war ein Zuwachs von 2,86 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr 2010 zu verzeichnen. Die Ausgaben konnten laut Bürgermeister Berchtold auch dadurch gesenkt werden, weil bereits mehr als 700 größere und kleinere Budgetposten überprüft worden sind. „In vielen Details konnten so, in Absprache mit den jeweils Betroffenen, Ausgabenreduktionen umgesetzt werden.“ Das Jahr positiv abzuschließen, war nicht einfach, bestätigte auch Finanzstadtrat Wolfgang Matt.

Landesbeiträge
Einen weniger erfolgreichen Verlauf gebe es mit den Landesbeiträgen, erklärte Berchtold weiter. Er betonte trotz des erfreulichen Rechnungsabschlusses 2011, dass es für die Gemeinden immer schwieriger werde, die laufenden Ausgaben zu decken. „Ein Drittel der Vorarlberger Gemeinden sind dazu bereits heute nicht mehr in der Lage“, so Berchtold. Bei den Landesbeiträgen seien teilweise erhebliche Steigerungsraten zu verzeichnen. Dies betreffe vor allem den Beitrag an den Sozialfond und jener zum Abgang der Krankenanstalten, welche zwischenzeitlich rund 13,3 Millionen Euro ausmachen. Größte Ausgabengruppe der Stadt waren die Personalkosten. Mit 17,7 Millionen Euro wurden sie im Vergleich zum Voranschlag leicht unterschritten.

Investitionen
Von der Stadt und den städtischen Betrieben wurden 2011 rund 22 Millionen Euro investiert. Mit 11,9 Millionen Euro schlägt sich die Erweiterung des Schulzentrums Oberau als größter Inves-titionspunkt nieder. Die Planungsarbeiten für das neue Montforthaus machten 1,3 Millionen Euro aus. Durch die hohen Investitionskosten hat sich die Gesamtverschuldung der Stadt Feldkirch inklusive GIG um 9,2 Millionen Euro erhöht, die Pro-Kopf-Verschuldung ist dadurch um 296 Euro auf 1860 Euro gestiegen.

FinanzFit 2018
Um auch in Zukunft positiv bzw. ausgeglichen bilanzieren zu können, bemüht man sich in Feldkirch – wie in anderen Gemeinden auch – mit dem Programm „FinanzFit 2018“ darum, langfristig wieder finanzielle Spielräume zu gewinnen. In einer ersten Phase dieses ehrgeizigen Projektes wurden von Politik und Verwaltung mittlerweile 260 kurz- mittel- und langfristige Spar-Vorschläge eingebracht. Diese werden jetzt in der zweiten Phase des Projektes auf ihre Wirksamkeit und Auswirkungen überprüft. Ziel ist es, bis zum Dezember ein Maßnahmenpaket zu schnüren, das die Stadt bis zum Jahr 2018 in ein langfristig stabiles Gleichgewicht führt.

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