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Platter besprach Sicherheitsstrategie

Bregenz - Innenminister Günther Platter (V) hat mit den Vorarlberger Sicherheitsverantwortlichen am Montag die Sicherheitsstrategie für das Ländle im heurigen Jahr besprochen. Video 

Schwerpunkte werden etwa in den Bereichen Jugendkriminalität und Aggressionsdelikte gesetzt, informierte Platter im Anschluss an die Gespräche in einer Pressekonferenz. Grundsätzlich stehe Vorarlberg bezüglich seiner Sicherheit „hervorragend da“, betonte der Innenminister.

Platter unterstrich seine Zufriedenheit mit dem hohen Sicherheitsstandard in Vorarlberg und verwies insbesondere auf die österreichweit höchste Aufklärungsquote von 54 Prozent. Als „punktgenaue Maßnahmen“ für die Schwerpunkte in diesem Jahr nannte der Innenminister unter anderem den Einsatz von zielgerichteten Streifen oder auch das Arbeiten mit kriminalpolizeilichen Planquadraten.

Vorarlbergs Sicherheits-Landesrat Erich Schwärzler (V) betonte, dass Sicherheit vor Ort stattfinde. „Wir wollen die Polizeikommandos in den Regionen beibehalten. Dazu braucht es Personal“, sagte Schwärzler an Platter gerichtet. Auch beim Schengen-Beitritt der Schweiz dürfe es in Vorarlberg keinen Abbau beim Sicherheits-Personal geben, forderte der Landesrat.

In Bezug auf das Schengen-Abkommen werde ein „offensives Konzept“ erarbeitet, an dem auch die Bundesländer beteiligt werden, antwortete Platter. Es werde jedenfalls Ausgleichsmaßnahmen wie Schleierfahndung im grenznahen Raum sowie eine verstärkte Kontrolle der Hauptverkehrsrouten und der Ballungszentren geben. Wie sich der Schengen-Beitritt der Schweiz konkret auf den Personalbestand in Vorarlberg auswirken könnte, ließ Platter mit dem Verweis auf das Konzept vorerst offen. Er kündigte allerdings an, dass heuer in Vorarlberg ein neuer Polizei-Ausbildungskurs mit 20 bis 25 Teilnehmern gestartet werde. Derzeit seien im Ländle 53 Polizisten in Ausbildung, davon würden 28 heuer in den Dienst eintreten.

Der Vorarlberger Sicherheitsdirektor Elmar Marent schloss beim Phänomen der Jugendgewalt auch die Skinheadproblematik mit ein. „Diesbezüglich gibt es bei uns null Toleranz“, hielt Marent unmissverständlich fest. Das gelte auch für Veranstaltungen aller Art, etwa Konzerte.

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