Pizzazustellung via Drohne sorgt für Aufregung in Bludenz

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Bludenz - Das von der EU geförderte Versuchsprogramm zum Transport von Kleinlasten bis 5 Kilogramm mittels Drohne stößt bei der hiesigen Bevölkerung teilweise auf herbe Kritik.

Wie Ländle-TV am Freitag Abend berichtet, wird in Bludenz zur Zeit ein mit 384.000 Euro dotiertes Feldversuchsprojekt von zwei jungen Studenten der ETH-Zürich umgesetzt. Von der EU-Kommission für Wirtschaft und Transport gilt es zu testen, ob ein Transport und Zustellung von Kleinlasten mittels Flugdrohne in einer von Bergen umgebenen Topografie möglich und effizient ist. Für einen weltbekannten amerikanischen Online Versandhändler gehört hingegen das Zustellen von Kleinlasten mittlerweile zum normalen Tagesgeschäft.

Bludenzer Stadtvetretretung positiv gestimmt

Die zwei Technikstudenten Michael Mangeng und Andreas Habit haben nach einem umfangreichen Ansuchverfahren den Zuschlag bekommen und stellten sich im Bludenzer Rathaus vor und stießen mit ihrer Testreihe, die vier Monate dauern soll, bei der Stadt Bludenz auf großes Interesse.

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Testflüge mit 5 Drohnen

Auf Grund der großen Dichte an italienischen Restaurants in der südlichsten Stadt Vorarlbergs, wurde vorzugsweise die Luftfracht von Pizzabestellungen fachlich wie technisch konzipiert. Die ersten Versuche mit 5 Drohnen laufen bereits, die allerdings von der Bludenzer Bevölkerung teilweise ordentlich Gegenwind bekommen.

Drohne fliegt mit GPS-Daten zum Zielpunkt

Laut Bürgermeister Mandi Katzenmayer hat nicht nur der Feldversuch absolut Zukunft. Schon alleine aus verkehrsbedingter Sicht sei so eine innovative Sache sehr wertvoll und ist stolz mit “seiner” Stadt an einem so hoch dotierten Testprojekt teilnehmen zu können. Das technische Handling von Bestellung und Zustellung ist relativ unkompliziert. Diese Tatsache wird von Lieferant und Test-Besteller, bzw. Empfänger her für die Zukunft als absolut umsetzbar bezeichnet.

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Bedarfsanalyse fordert bis zu 20 Drohnen für Bludenz

Sensationelle 473 “Drohnenflug-Pizza-Tester” sind bei der Stadt Bludenz seit 5 Monaten bereits registriert. Dabei gibt es offensichtlich keine Berührungsängste, sich GPS-gesteuert eine, bzw. maximal 5 Pizzen in einem Warmhaltepack zustellen zu lassen. Sollte dieser Test positiv verlaufen, wären laut Bedarfsanalyse in Bludenz bis zu 20 Drohnen mit 7 Kilometer-Radius im “Pizza-Flugeinsatz…”. Ländle-TV berichtet am Montag in einem eigenen Report über die Bludenzer und ihre fliegenden Pizzas.

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