Pipeline gehört nun Bregenz

ÖBB verkaufen Pipeline für 200.000 Euro an Stadt Bregenz.

Bregenz. Über zwei Jahre haben sich die Verhandlungen hingezogen. Doch nun wechselt die Pipeline ihren Eigentümer. Im Grundbuch steht zwar noch die ÖBB als Besitzer der Grundstücke seewärts der Bahn bis auf Höhe „Langer Stein”, doch nach den Unterschriften des Bregenzer Bürgermeisters Markus Linhart haben jetzt auch die ÖBB den Kaufvertrag unterzeichnet. Der Eintragung ins Grundbuch steht damit nichts mehr im Wege.Harte Verhandlungen

„Es waren harte Verhandlungen, die jetzt zu einem für die Stadt akzeptablen Ergebnis geführt haben”, freut sich Markus Linhart über diesen Meilenstein in der Stadtentwicklung.

„Die Vorstellungen über den Wert der Pipeline gingen weit auseinander, schließlich einigte man sich dann auf rund 200.000 Euro”, erläutert der Bregenzer Bürgermeister, für den mit dem Ankauf des See-Grundstücks entlang der Bahn auch in Zukunft sichergestellt ist, dass das gesamte Bregenzer Seeufer von der Achmündung bis zur Staatsgrenze (nur an zwei Stellen reicht Hörbranz bis an den Bodensee, Lochau hat Strandbad und Hafen von Bregenz gepachtet) frei zugänglich bleibt.

„Von der Achmündung bis zum neuen Hafen wurde das Bregenzer Seeufer in den vergangenen Jahren saniert und neu gestaltet. Jetzt gilt es, Überlegungen anzustellen, wie die Pipeline aufgewertet werden kann”, so Linhart. Vorgesehen ist auf der Pipeline jedenfalls eine Trennung zwischen Radfahrer und Fußgänger, denn da kommt es vor allem in den Sommermonaten immer wieder zu gefährlichen Situationen. Dazu müsste die Pipeline jedoch verbreitert werden. Für die Gestaltung der Pipeline im Anschluss an die neue Hafenanlage liegen Vorschläge von Architekt Karl Sillaber vor. Dieser könnte sich eine Flachwasserzone mit Inseln vorstellen.

„Grobstudien liegen bereits in der Schublade” erklärt Linhart, „doch entschieden ist noch nichts, was wohl auch damit zusammenhängen dürfte, dass die Finanzen der Stadt nicht rosig sind und eine Neugestaltung viel Geld kostet. „An der prinzipiellen Nutzung soll sich aber auch in Zukunft nichts ändern. Die Pipeline muss ein Treffpunkt für alle und im Sommer außerdem Badestrand mit freiem Zutritt bleiben. „Zur gegebenen Zeit werden wir selbstverständlich die Bregenzer dazu einladen, sich am Planungsprozess für die Pipeline zu beteiligen”, versichert Linhart im Gespräch mit der „VN”-Heimat.

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