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Ping und Pong - zwei pelzige Superstars

Man könnte sie fressen, so lieb sind sie. Ping und Pong sind Zwergpanda-Babys. Zwei quirlige Häufchen Pelz als absolute Attraktion des Zoos im schweizerischen Eichberg.

Zoodirektor Richard Spira und Tierpflegerin Nicole wirken beim Eintritt ins Gehege immer noch freudig aufgeregt. „In der Tonne werden sie sein“, mutmaßt der Chef nicht ohne Grund. Nicoles Hand fährt hinein und kommt mit einem der putzigen Wesen heraus. Ängstlich nestelt Pong in Nicoles Armen, während von der gegenüber stehenden Tanne Mama Ding argwöhnisch das Treiben beobachtet. Nicole bemüht sich, Pong für einen guten Schnappschuss entsprechend zu positionieren. Der Zoodirektor erzählt.

Plötzlich waren sie da

„Ding und Dong, die Eltern der beiden Zwergpanda-Babys, kamen vor drei Jahren zu uns. Natürlich hofften wir stark auf Nachwuchs.“ Doch diese Hoffnungen schienen sich zu zerstreuen. Obwohl Mutter Ding begann Höhlen zu bauen – ein Zeichen für Fortpflanzungswillen – tat sich zwei Jahre nichts. Dann, vor drei Monaten, fielen Tierpflegerin Nicol bei ihrem Rundgang durchs Panda-Gehege fast die Augen aus dem Kopf. „In der Holztonne entdeckte ich die kleinen Babys. Wir hatten keine Ahnung, dass es von Ding und Dong Junge geben würde.“

Extra Bambusplantage

Sofort wurde alles zur sicheren Aufzucht der Beiden veranlasst. Direktor Spira: „Viele Pandababys überleben nämlich die ersten Wochen nicht.“ Doch Ping und Pong schafften es. Weil man die Panda-Familie in Ruhe ließ und dafür sorgte, dass sie sich rundum wohl fühlte.

Jetzt sind Ping und Pong die Stars im eineinhalb Hektar großen Privatzoo mit seinen über 100 Säugetieren. In der ganzen Schweiz gibt es nämlich nur noch im Zürcher Zoo Pandas.

Am Tag faulenzen die kleinen Bären zumeist, in der Nacht werden sie aktiv.

Extra für sie wird in einem Teil des Zoogeländes Bambus angepflanzt. Doch auch Früchte und als besondere Delikatessen Eier und Fleisch verzehren sie mit Genuss.

Zurück in die Heimat?

Die Panda-Familie ist im Besitz einer internationalen Zuchtvereinigung für bedrohte Säugetiere. Der Privatzoo Eichberg fungiert praktisch nur als Herbergsgeber für die kleinen Bären. Direktor Spira will sich nicht vorstellen, dass „seine“ Pandas vielleicht irgendwann Eichberg verlassen müssen. Doch dass könnte genauso passieren, wie die Auswilderung einzelner Tiere. Vielleicht sehen Ping oder Pong oder beide eines Tages doch noch die Heimat ihrer Vorväter – das Himalaja-Gebirge.

VN-Tipp: Im Zoo von Eichberg (Nähe Altstätten) werden nur angemeldete Gruppenführungen durchgeführt. Telefon: 0041/717555570. Weiter Infos über den Zoo unter www.zooeichberg.ch

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