PILOT’S WATCHES LEGACY

Von der «Spezialuhr für Flieger» über die hoch funktionalen militärischen Beobachtungs- und Navigationsuhren bis zu den modernen Fliegeruhren: IWC verfügt über 85 Jahre Erfahrung und Expertise in der Herstellung von präzisen und robusten Instrumenten für das Cockpit.

Der Duft von Kerosin und ein Hauch von Abenteuer: Die Fliegeruhren von IWC bringen den Traum vom Fliegen auf eine besonders charmante Weise ans Handgelenk. Ursprünglich als präzise und verlässliche Instrumente für das Cockpit entwickelt, werden Pilot’s Watches heute vor allem als Sportuhren geschätzt, die im Alltag so einiges mitmachen können.

Die Geschichte der Fliegeruhren von IWC reicht bis in die Anfangsjahre der Luftfahrt zurück. Damals war eine präzise Armbanduhr für die Piloten ein überlebenswichtiges Instrument im Cockpit. Man brauchte sie ursprünglich, um die Flugzeit oder die Betriebsstunden des Motors zu überwachen. Ein wichtiges Anwendungsgebiet war zudem die Navigation bei Sichtflügen: In der Kombination mit einem Sextanten half eine hochpräzise Armbanduhr dabei, mittels astronomischer Navigation die aktuelle Position zu bestimmen.

Worauf es ankommt

IWC hat schon früh mit der Herstellung von technischen Instrumenten begonnen, die auf die Anforderungen in der Luftfahrt zugeschnitten sind. 1936 wurde in Schaffhausen die «Spezialuhr für Flieger» (Ref. IW436) entwickelt. Der Impuls für das Projekt ging von den Söhnen des damaligen IWC-Besitzers Ernst Jakob Homberger aus. Beide waren leidenschaftliche Piloten und wussten deshalb, worauf es bei einer Fliegeruhr ankommt. Zu den technischen Merkmalen der neuen Konstruktion gehörten ein antimagnetisches Uhrwerk und ein bruchsicheres Frontglas. Zudem funktionierte der Zeitmesser in einem Temperaturspektrum zwischen -40 und +40 Grad Celsius einwandfrei, was in den noch ungeheizten Cockpits jener Zeit wichtig war.

Gross und markant

Die in den 1940er-Jahren entwickelte Große Fliegeruhr Kaliber 52 T.S.C. (Ref. IW431) wurde nach den strengen Anforderungen für militärische Beobachtungsuhren konstruiert und diente Jahrzehnte später als Designinspiration für die Big Pilot’s Watch. Mit einem Gehäusedurchmesser von 55 Millimetern, einer Höhe von 16,5 Millimetern und einem Gewicht von 183 Gramm ist sie bis heute die größte Armbanduhr, die IWC jemals gebaut hat. Das puristische Zifferblatt im Design eines einfach ablesbaren Cockpitinstruments sowie die markante Kegelkrone, die von den Piloten auch mit den wattierten Fliegerhandschuhen bedient werden konnte, prägen bis heute das Design der modernen Big Pilot’s Watch.

Faradayscher Käfig

Die berühmteste Fliegeruhr aus Schaffhausen entstand 1948. Auf eine Ausschreibung der British Royal Airforce (RAF) entwickelte IWC auf der Basis des Kalibers 89 die Navigator’s Wristwatch Mark 11. Eine zentrale Anforderung war der Schutz des Uhrwerks vor Magnetfeldern. Die Radarausrüstungen jener Zeit generierten starke elektromagnetische Felder, die den Gang von mechanischen Uhren beeinträchtigen konnten. Als Antwort darauf entwickelte IWC einen Innenkäfig aus Weicheisen, dessen Oberteil aus dem Zifferblatt bestand. Wie ein faradayscher Käfig leitete er die Strahlung um das Uhrwerk herum. Eine weitere Spezialität war das speziell gesicherte Frontglas, das sich auch bei einem plötzlichen Druckabfall im Cockpit nicht von seinem Platz lösen konnte. Das klar strukturierte, kontrastreiche Zifferblatt mit Leuchtelementen stellte sicher, dass die Piloten die Zeit auch unter schwierigen Sichtbedingungen gut ablesen konnten.

«IWC als Marke trägt eine gewisse Selbstsicherheit in sich, gepaart mit einem Maß an Understatement.»

«Wir sind eine Marke für Menschen unterwegs, die Meilensteine feiern, aber die Meilensteine finden sich immer am Boden der Realität.»

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