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Pilotprojekt "Kinderbeistand" am Gericht

Am 1. Jänner startet in vier Bundesländern das Pilotprojekt "Kinderbeistand" - unter anderem an den Bezirksgerichten Feldkirch und Bludenz. Bei strittigen Scheidungsfällen vor Gericht sollen Kinder von Profis betreut werden.

Wenn Eltern vor Gericht um Obsorge und Besuchsrecht streiten, kommen die Anliegen der Kinder meist zu kurz. Hier soll dann der Kinderbeistand helfen: ein professionell ausgebildeter Jurist oder Sozialarbeiter soll das Kind in dieser schwierigen Phase begleiten und dessen Interessen vertreten, so der ORF.

Beantragt wird die Einsetzung eines Kinderbeistands durch den Richter, wenn er den Eindruck hat, dass das Verfahren für das Kind sehr belastend ist und wenn Obsorge und Besuchsrecht strittig sind.

Rund 700 Kinder sind im vergangenen Jahr in Vorarlberg zu Scheidungswaisen geworden. Stefan Allgäuer vom Institut für Sozialdienste beurteilt den Kinderbeistand als positiv. Er rechnet aber nicht damit, dass er in vielen Fällen zum Einsatz kommen muss.

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