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Pilot war ehemaliger Armee-Offizier

Bangkok - Durch das Flugzeugunglück auf der thailändischen Urlauberinsel Phuket sind nach einander widersprechenden Informationen 89 oder 91 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen der Pilot, angeblich ein ehemaliger Offizier der indonesischen Armee.

41 der 123 mehrheitlich ausländischen Passagiere – unter ihnen ein Vorarlberger – und sieben Besatzungsmitglieder überlebten die Bruchlandung am Sonntag,

Nach Angaben indonesischer Zeitungen handelte es sich bei dem Piloten um einen ehemaligen Offizier der Armee. Der 56-Jährige habe 1980 seinen Dienst quittiert und danach für zwei inzwischen in Konkurs gegangene Fluggesellschaften gearbeitet, bevor er zur Airline One-Two-Go gekommen sei.

Bisher seien 85 Leichen aus dem Wrack geborgen worden, vier weitere seien noch unter den Trümmern begraben, teilte der Leiter des Inselflughafens, Pornchai Eua Aree, am Montag mit. Unter den Verletzten im Bangkok Phuket Hospital sind nach Angaben einer Ärztin fünf Personen in kritischem Zustand.

Die Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-82 der Billiglinie One-Two-Go war nach einer Bruchlandung im strömenden Regen auf dem Flughafen von Phuket auseinandergebrochen und in Flammen aufgegangen. One-Two-Go Airlines nahmen erst im Dezember 2003 den Betrieb auf. Das Unglücksflugzeug wurde bereits 1983 gebaut und war seit März dieses Jahres in Thailand im Einsatz.

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