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Pilgern im Nebel von Göfis nach Dornbirn

Organisator Werner Mathis (r.) gab letzte Anweisungen vor dem Abmarsch nach Dornbirn.
Organisator Werner Mathis (r.) gab letzte Anweisungen vor dem Abmarsch nach Dornbirn. ©TF
Weitere Bilder von der Pilgerwanderung

Hohenems. An der Wanderung, die das Pilgerteam „San Pellegrino“ aus Anlass der Seligsprechung von Provikar Carl Lampert am vergangenen Sonntag durchführte, beteiligten sich über 100 Pilger.
„Wir starteten mit 35 Personen um 5.10 Uhr von der Pfarrkirche in Göfis“, berichtete Werner Mathis, der die Pilgerwanderung zusammen mit seiner Gattin Hildegard organisierte. Weitere Wanderer stießen dann bei den nächsten Stationen in Rankweil, Klaus, Röthis, Hohenems und Dornbirn-Hatlerdorf zur Pilgergruppe. In den Pausen gab´s jeweils Kaffee und Tee zum Aufwärmen und Kuchen zur Stärkung, in der Mittagspause wurden die Wanderer im Sozialzentrum SeneCura mit Gersten- und Kürbiscremesuppe, Brot und Getränken versorgt.
„Fürs leibliche und seelische Wohl wurde bestens gesorgt“, lobte Monika Hämmerle-Stoß aus Dornbirn, die zusammen mit Frieda Villotti, Elfi Mayer und Brunhilde Ölz die ganze Pilgerstrecke von Göfis bis nach Dornbirn absolvierte, die mustergültige Organisation und die Gastfreundschaft bei den einzelnen Stationen. Denn neben der Verpflegung gab´s, ehe man wieder aufbrach, kurze Impulse von Laien und Geistlichen, Gedanken zum Thema „Carl Lampert“.

In Hohenems zitierte Pfarrer Thomas Heilbrun Stellen aus Briefen, die der von den Nazis ermordete Provikar aus dem Gefängnis geschrieben hatte und wies auf die Verbindung des Märtyrers zum hl. Karl Borromäus, dem Hohenemser Stadtpatron, hin. Körperlich und seelisch gestärkt nahmen die Pilger anschließend die letzte Etappe der Wanderung nach Dornbirn in Angriff.

Das Pilgerteam „San Pellegrino“ führt jährlich acht bis zehn Tageswanderungen und zwei mehrtägige Pilgerwanderungen durch und betreute dabei seit 2006 bisher über 2000 Pilger. „Die Durchführung der Pilgerwanderung zur Seligsprechung von Carl Lampert stellte allerdings eine größere Herausforderung in Bezug auf Organisation und Sicherheitsvorkehrungen dar“, erklärte Werner Mathis. So begleitete etwa der Arzt Dr. Peter Wöss die Pilger, und ein Begleitfahrzeug sorgte für Sicherheit. Zudem hatte Pfanner Schutzbekleidung für alle Teilnehmer Sicherheitsstreifen zur Verfügung gestellt.

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