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Piercing & Tattoo: Kunst oder Kult, der IN und UNTER die Haut geht

Schwarzach - Piercings und Tattoos sind längst keine Seltenheit mehr – auch nicht in Vorarlberg. Die meisten Jugendlichen tragen den Körperschmuck bereits an den ausgefallensten Stellen und zählen die verschiedensten Motive des Tätowierens bereits als Körperkunst. Bilder  | Piercings  | Tattoos Chris beim Tätowieren  | Umfrage 

Bei Fat Foogo in Bregenz muss man jedenfalls auf nichts der gleichen verzichten. Andy, Geschäftsführer des Piercing- und Tattoostudios ist bereits seit über 14 Jahren aktiv als Tätowierer tätig. Damit die lebenslangen Schmuckstücke jedoch nicht vom farbigen Traum zum blassen Alptraum werden, sollten einige Dinge unbedingt im Vorhinein beachtet werden.

„Das allerwichtigste ist, dass man sich genügend Zeit lässt bei der Wahl des Motivs und des Tätowierers. Man sollte sich in verschiedensten Studios und Conventions umsehen und einschlägige Zeitungen, Broschüren oder Fachliteraturen durchlesen. Auch Gespräche mit Freunden und Bekannten und deren Erfahrungen können sehr hilfreich und informierend sein, bevor man den Schritt zur „Tattoo-Nadel“ wagt“, betonte Andy.

Tatoos – Der trendige Körperkult

Doch wie erkennt man einen guten Tätowierer? „Gute Tattoos sind nicht billig und billige Tattoos sind nicht gut.“ Die Qualität eines Tätowierers erkennt man hauptsächlich an seiner Arbeit. Hierüber geben die Fotomappen des Tätowierers Aufschluss. Man erkennt die Ausarbeitung der Linienführung, Farben und Schattierungen. „Das Schöne beim Tätowieren ist, es ist eigentlich alles erlaubt! Ein schräges Motiv gibt es nicht. Wenn es dem Kunden gefällt, dann gefällt es mir auch“, so Andy abschließend.

Chris beim Tätowieren

Auch Mäthy, der Piercer des Studios lässt VOL Live hinter die Kulissen blicken und erzählt, dass er seit vier Jahren bei Andy im Studio arbeitet: „ Das oberste Gebot ist alles, was mit Hygiene zu tun hat, das sterile Arbeiten. Das beginnt bei sterilem Schmuck bis hin zu mir, dem Piercer“.

Piercings

Um sich auch ein Piercing bei Fat Fogoo stechen zu lassen, müssen einige Hinweise beachtet werden, denn nicht jeder, der ein Piercing will, wird automatisch von Mäthy gestochen: „Ohne Einverständnis geht auch gar nichts und Minderjährige müssen die Einwilligung der Eltern haben.”

Zu beachten ist, wenn man sich Piercen lässt, die Pflege vor und auch nach dem Piercen. „Alkohol ist kein geeignetes Desinfektionsmittel. Octenisept ist das Heilmittel, das ich auch jedem empfehlen werde“, betonte Mäthy.

Umfrage: Haben Sie sich auch stechen lassen?

Für diejenigen, die sich nun überlegen ein Tattoo oder ein Piercing stechen zu lassen gibt es nähere Informationen unter www.fat-foogo.at

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