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"Piefke"-Burger sorgt für "Mordswirbel"

"Tagesangebot" sorgt für Aufregung.
"Tagesangebot" sorgt für Aufregung. ©Wiesenhofer
Was eigentlich nur als Scherz gedacht war, sorgt nun für richtig dicke Luft: Ein Food-Truck-Betreiber bot einen "Piefke-Burger" feil - "Aldi-Sauce" und "Lidl-Brot" inklusive. Nicht jeder findet das lustig.

Im ansonsten beschaulichen Tiroler Tannheim, nur unweit der Vorarlberger Landesgrenze, gehen derzeit die Wogen hoch. Stein des Anstoßes ist eine Wort-Kreation von Food-Truck-Betreiber Albin Wiesenhofer. Wie die “Tiroler Tageszeitung” berichtet, sind auf dessen Tageskarte schon mal “Allgäuer Stinkekäse” oder “Live-Spätzle” zu finden. Jetzt “pries” er zur Verärgerung mancher einen “Piefke-Burger” an.

Flugblätter sorgten für Ungemach

Zur Vorgeschichte: In Weißenbach am Lech, der Nachbargemeinde von Tannheim, wurden unlängst beleidigende, gegen Deutsche gerichtete Flugblätter verteilt (Hier zum “TT”-Bericht). “Piefke bleib zu Hause” stand da zu lesen. Windschutzscheiben wurden mit den Zetteln zugepflastert. Hintergrund der Aktion dürfte sein, dass der Baggersee in Weißenbach im Sommer auch von vielen Deutschen aufgesucht wird. Die Aktion sorgte jedenfalls für reichlich Ärger, viele deutsche Besucher wandten sich an den Tourismusverband – oder gleich an die Polizei.

“Piefke-Burger” als “Wiedergutmachung”

Zurück zu Albin Wiesenhofer: Ein Großteil seiner Gäste kommt aus Deutschland, weshalb ihm die Aktion sauer aufstieß. Scherzhalber “kreierte” er einen “Piefke-Burger” – eigentlich wollte er damit etwas Wind aus der Debatte nehmen. “Ich habe das Schild quasi als scherzhafte Wiedergutmachung für unsere beleidigten Nachbarn aus dem Allgäu geschrieben. Das Schild hat nur wenige Minuten, der Burger dazu gar nie existiert”, sagt er zur “TT”.

“Mordswirbel”

Doch ein Foto von dem Schild fand seinen Weg ins Netz. Ein “Mordswirbel” sei die Folge gewesen, wie Wiesenhofer zu berichten weiß. Eigentlich hätte er gehofft, dass sich der Verfasser der Flugzettel bei ihm meldet. Gemeldet hätten sich aber viele andere. So unter anderem die Gemeinde und der Tourismusverband. Der Wirt versucht trotzdem, die Sache mit Humor zu nehmen.

Wiesenhofer
Wiesenhofer ©Wiesenhofer
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