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Photovoltaikförderung per Losentscheid?

Eine Erhöhung der Photovoltaik-Förderung bezahlen letztendlich die Konsumenten. Experten befürchten deshalb eine „Überförderung“.
Eine Erhöhung der Photovoltaik-Förderung bezahlen letztendlich die Konsumenten. Experten befürchten deshalb eine „Überförderung“. ©Bilderbox
Die Diskussion darüber, ob Photovoltaik-Förderungen künftig per Losentscheid vergeben werden sollen, ist in aller Munde. Ein Ansturm Zehntausender wie heuer zu Jahresbeginn soll künftig vermieden werden. Denn die Nachfrage ist größer als das Angebot.

„Ob man künftig eine Förderung für seine Photovoltaikanlage bekommt, darüber soll künftig das Los entscheiden“, so hieß es in den vergangenen Tagen und löste einen großen Aufschrei aus. Der Hintergrund: Ein Ansturm wie heuer zu Jahresbeginn, als unzählige Antragsteller das Computersystem der Abwicklungsstelle OeMAG durch Überlastung lahmlegten, soll künftig vermieden werden.

Nicht die Idee der OeMAG

Das Ende also für das „first come – first served“-Prinzip? „Das Ministerium hat uns den Auftrag gegeben, eine Möglichkeit zu suchen, die ohne eine Gesetzesänderung umsetzbar ist“, betont Magnus Brunner, Vorstand der OeMAG, Abwicklungsstelle für Ökostrom AG. Es sei nicht die Idee der OeMAG gewesen. Konkret sieht der Vorschlag vor, dass man künftig bis zum erster Werktag im neuen Jahr die Möglichkeit hat, sein Förderansuchen einzureichen und alle gleich gereiht werden. „Nur falls es zu viele Anträge gibt, erst dann käme es zur Verlosung“, so Brunner.

“Absolut unwürdig”

Die Nachricht einer mögliche Verlosung rief auch Kritiker auf den Plan. Der Präsident des Branchenverbandes Photovoltaic Austria, Hans Kronberger, findet das „absurd und unwürdig“. „Ich verstehe die Reaktionen“, so der OeMAG-Vorstand. Das Grundproblem liege darin, dass es zu wenige finanzielle Mittel gebe. Und eine „Überförderung“ zahle wiederum der Konsument.

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