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Philosophicum Lech wird eröffnet

In Lech wird am Donnerstag das 10. Philosophicum Lech eröffnet. Anlässlich des Jubiläums wird Bundespräsident Heinz Fischer die Eröffnungsansprache halten.

Von 14. bis 17. September diskutieren Politiker, Wissenschafter und Schriftsteller zum Thema „Die Freiheit des Denkens“. Das Philosophicum unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Konrad Paul Liessmann erwartet im Jubiläumsjahr über 300 Teilnehmer.

Das Philosophicum Lech startet mit einer von „Die Presse“-Chefredakteur Michael Fleischhacker moderierten Diskussionsrunde zu wirtschaftlicher und politischer Freiheit. An dem Gespräch werden Josef Kalina (S), Reinhold Lopatka (V) und Siegfried Wolf (Magna International Europe AG) teilnehmen. Im Anschluss findet die Eröffnung durch Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel, Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) und Bundespräsident Heinz Fischer statt. Den Festvortrag “Über menschliche Freiheit“ hält der ehemalige deutsche Kulturstaatsminister und Münchner Professor Julian Nida-Rümelin.

Als Referenten werden unter anderen Prof. Ernst Tugendhat (Tübingen) mit einem Vortrag zu Willensfreiheit und Determinismus, der Frankfurter Wolf Singer zum Thema „Hirnforschung und Willensfreiheit“ oder Birgit Recki aus Hamburg zur Phänomenologie der Freiheit in der Kunst erwartet. Der Dornbirner Kurt Greussing referiert zu islamischen Kontroversen um Freiheit und Denken. Ihr Kommen zugesagt haben auch die Literaten Franz Schuh, Daniel Kehlmann und Michael Köhlmeier.

1997 kamen zum ersten Philosophicum Lech etwa 100 Besucher, mittlerweile hat sich die Veranstaltung zu einem internationalen Zentrum für kultur- und sozialwissenschaftliche Reflexion entwickelt. Das Symposium sieht sich als einen wesentlichen kulturellen Impulsgeber für das Dreiländereck Deutschland/Österreich/Schweiz und bietet neben Vorträgen und Diskussionen ein Rahmenprogramm mit Lesungen und Konzerten. Themen der letzten Jahre waren etwa: Der Wert des Menschen – An den Grenzen des Humanen (2005), Der Wille zum Schein – Über Wahrheit und Lüge (2004) oder auch Ruhm, Tod und Unsterblichkeit – Über den Umgang mit der Endlichkeit (2003).

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