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Philippinen: Kannibalismus auf Hochzeit

Bei einer Hochzeitsfeier auf den Philippinen haben vier Männer einen Verwandten umgebracht und dessen Fleisch den Gästen serviert.

Das grausige Verbrechen begann nach Polizeiangaben vom Dienstag damit, dass ein Cousin des Brautvaters stolperte und versehentlich den Hintern der Braut berührte.

Die vier Männer hätten den Cousin zur Rede gestellt, ihn zu einem abgelegenen Ort gebracht und dort erstochen, teilte der Polizist Perla Bacuel am Dienstag in der Stadt Narra südwestlich von Manila mit. Einer der Beteiligten offenbarte sich schließlich der Polizei. Er sagte aus, dass sie den Körper des Toten mit Benzin übergossen und auf Palmenblättern in Brand gesetzt hätten. Der Brautvater habe ihn gezwungen, von dem Fleisch zu essen. Dann kehrten die Täter zur Festgesellschaft zurück und boten den Gästen Stücke vom Fleisch des Mordopfers an.

„Weil sie betrunken waren, wussten sie wahrscheinlich nicht, was sie da aßen“, sagte Bacuel. Ein zweiter Täter stellte sich ebenfalls der Polizei, die beiden anderen wurden verhaftet. Bei der strafrechtlichen Verfolgung des am 17. Juli begangenen Verbrechens werde der Kannibalismus erschwerend ins Gewicht fallen, sagte der Polizeichef der Provinz Palawan, Rey Lanada.

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