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Pharmakonzern Pfizer wirbt mit Video für "Don't smoke"-Volksbegehren

Im Video wird über die frühere Situation zum Rauchen gesprochen.
Im Video wird über die frühere Situation zum Rauchen gesprochen. ©APA/AFP/GETTY IMAGES/SPENCER PLATT
Der Pharmakonzern Pfizer setzt sich für die "Don't smoke"-Initiative ein: "Das traurige Ergebnis: Alle 41 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Tabakkonsums", heißt es in einer Videobotschaft.
Rauchen kostet Österreich Milliarden

Die türkis-blaue Bundesregierung ist mit dem “Don’t smoke”-Volksbegehren auch mit Gegenwind durch die Pharmaindustrie konfrontiert. “Österreich ist europäisches Schlusslicht, wenn es um die Umsetzung wirksamer Strategien zum Nichtraucherschutz geht”, stellten Pfizer-Österreich-Chef Robin Rumler in einer Videobotschaft gemeinsam mit Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres fest.

Video: Pharmakonzern Pfizer für Gastro-Rauchverbot

“Das traurige Ergebnis: Alle 41 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Tabakkonsums”, heißt es in der Videobotschaft. “Das müssen wir ändern. Eine rauchfreie Gastronomie kann viel bewirken. Ich sehe es als unsere Pflicht, dass wir uns als Player im Gesundheitswesen für die Bevölkerung in Österreich einsetzen”, wurde Rumler in einer Aussendung zitiert.

Während der Pharmaindustrie oft ihr “Verdienst” an Krankheit vorgeworfen wird, formulierte Rumler: “In der pharmazeutischen Industrie arbeiten tausende Forscher täglich daran, neue und bessere Behandlungen für schwere Krankheiten zu finden. Zur selben Zeit werden viele dieser Erkrankungen maßgeblich durch Tabakkonsum und Passivrauch verursacht. Das ist doch absurd. Fakt ist: Wenn wir ein gesundes Österreich wollen, müssen wir an allen Ecken zusammenarbeiten – von der Prävention bis hin zur besseren Behandlung.”

Volksbegehren startet am 1. Oktober

Der Manager kann auch die Forderung von vielen Angestellten in der Gastronomie nach einem rauchfreien Arbeitsplatz aus eigener Erfahrung nachvollziehen: “Während meines Medizinstudiums habe ich als Flugbegleiter gearbeitet. Damals war Rauchen im Flugzeug noch erlaubt. Ich erinnere mich, wie unangenehm das für mich war. Und ich weiß heute, welche Folgen so ein Arbeitsumfeld hat. Das Risiko für Lungenkrebs steigt durch Passivrauch um 20 bis 30 Prozent, das Risiko für eine koronare Herzkrankheit um 25 bis 30 Prozent. Dieses gesundheitliche Risiko will ich nicht für mich – und ich möchte es auch nicht für meine Mitmenschen. Deswegen unterstütze ich das ‘Don’t Smoke’-Volksbegehren.”

In dem Video sprechen Rumler und Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres über die Situation rund um das Rauchen zu Zeiten, als sie ehemals Medizin studierten. Ihr Appell lautete “Don’t smoke”: Man sehe sich ab dem 1. Oktober beim Unterzeichnen des Volksbegehrens von Ärztekammer und Österreichischer Krebshilfe.

(APA/Red)

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