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Pflichtschullehrer verteidigen Gesamtschule gegen "Pro Gymnasium"

Gerhard Unterkofler verteidigt die Gesamtschule vor Kritik.
Gerhard Unterkofler verteidigt die Gesamtschule vor Kritik. ©FSG
Gerhard Unterkofler, Vorsitzender der Gewerkschaft der Vorarlberger Pflichtschullehrer, verteidigt die Gemeinsame Schule gegen die Kritik von "Pro Gymnasium". Deren "konservatives und unsolidarisches Weltbild" sei längst überholt. 
"Pro Gymnasium" hält an Kritk fest

Die Gewerkschaft der Vorarlberger Pflichtschullehrer habe sich bereits vor fünf Jahren einstimmig für eine Gesamtschule mit innerer Differenzierung ausgesprochen. “Die jetzige Wende in der Vorarlberger Schulpolitik ist deshalb sehr erfreulich”, erklärt er per Aussendung. Als einziger Wermutstropfen sieht er die lange Einführungsphase von bis zu zehn Jahren. Wenn dadurch jedoch eine perfekte Einführung und die Fehler der Umstellung auf die Mittelschule verhindert werden, sei dies ertragbar.

Ende der Zweiklassenausbildung

Von der Gemeinsamen Schule erwartet sich der SPÖ-Gemeindepolitiker und Gewerkschafter eine solidarische Schule mit einer “pädagogisch sinnvollen Durchmischung”. Diese würde das Lernklima positiv beeinflussen. “Mit der Einführung der Gemeinsamen Schule wird endlich die Abschaffung der Zweiklassenausbildung eingeläutet.”

Kritik an “Pro Gymnasium”

“Wir leben in einer Zeit, in der überall von inklusiver Pädagogik gesprochen wird, da kann es doch wirklich nicht sein, dass sich die AHS-Unterstufe weiterhin die guten Schüler herauspickt und den Mittelschulen den “Rest” der Kinder überlässt”, erklärt Unterkofler. “Trotzdem wird die AHS-Unterstufe von manchen gehätschelt und gepflegt, als ob sich die Zeit nicht weiterentwickelt hätte. Das konservative und unsolidarische Weltbild des Personenkomitees “Pro Gymnasium” ist schon längst überholt”, kritisiert Unterkofler.  “Ich empfehle den Initiatoren, sich doch mal den Bregenzerwald anzuschauen. Dort gibt es mangels AHS-Unterstufe de facto eine Gemeinsame Schule, die bestens funktioniert und Schüler mit ausgezeichneten Leistungen hervorbringt.”

 

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