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Pflegegeld steht den Betroffenen zu

Bregenz - Soziallandesrätin Greti Schmid erneuert nochmals ihre Forderung, dass das Pflegegeld erhöht und laufend valorisiert werden muss und freut sich, dass die entsprechende Perspektivengruppe der ÖVP das genauso sieht.

„Das Pflegegeld ist aber eine direkte Leistung an den Betroffenen. Und das soll auch so bleiben!“ erteilt Schmid den Vorschlägen der SPÖ für ein Angehörigenbetreuungsgeld eine Absage. „Der Betroffene soll weiterhin selbst entscheiden, wie er die Betreuung bzw. Pflege organisiert haben will!“

Schmid macht auch darauf aufmerksam, dass es seit 1. Juli 2007 eine im Vergleich zu früher deutlich verbesserte Möglichkeit der Pensionsversicherung für pflegende Angehörige gibt. „Pflegende Angehörige können ihre wertvolle Arbeit seither ab Pflegestufe 4 um 69 Euro monatlich und ab Stufe 5 sogar ohne Selbstkosten für die Pension anrechnen lassen.“ Diese neue Regelung, so Schmid, kommt sehr vielen Menschen zugute.

Schmid bekennt sich zur bestmöglichen Unterstützung der pflegenden Angehörigen. „Dazu dienen die ambulanten Dienste, Urlaubsbetten, Erholungsurlaube, Tagesbetreuung und verschiedene Beratungsmöglichkeiten. Das Land fördert und unterstützt hier alle diesbezüglichen Aktivitäten massiv!“ Ein Angehörigenbetreuungsgeld, wie von Elke Sader gefordert, werfe aber mehr Fragen als Antworten auf, etwa welche Angehörigen es denn bekommen sollen. Auch mache es sich die Ländle-SPÖ sehr leicht, wenn sie einfach einen Kosten-Aufteilungsschlüssel von 25:75 zwischen Land und Bund präsentiert, ohne auf die aktuellen Finanzausgleichsverhandlungen Rücksicht zu nehmen.

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