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Pflegedebatte: LR Schmid heftig attackiert

©VMH/ Klaus Hartinger
Schwarzach - Noch immer sorgt das das Herz-Jesu-Heim in Rankweil für Aufregung. Nach den beanstandeten Missständen dreht sich die Kritik nun jedoch um den damit in Zusammenhang stehenden Prüfbericht - im Zentrum der Attacke: Landesrätin Schmid.

Dementsprechend spricht die SP-Landesabgeordnete Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger von einer “unglaublichen Verschleierungstaktik in Sachen Herz-Jesu-Heim” und fordert als Konsequenz eine sofortige Vorlage des Prüfberichts. Weiters richtet sich die Landesabgeornete in diesem Zusammenhang mit der ÖVP an die Frage, ob Landesrätin Schmid im Allgemeinen noch “länger tragbar” sei. 

„Ich kann mich noch erinnern, wie ungustiös die ÖVP in der letzten Landtagssitzung in der Frage der neu aufgetauchten Missstände am Herz-Jesu-Heim in Rankweil agiert hat. Das Wort ‘schäbig’, ausgesprochen gegenüber der Opposition, ist dabei noch in die Kategorie harmlos einzustufen“, so Sprickler-Falschlunger.

Daneben trifft LR Schmid auch von Seiten des FPÖ-Sozialsprechers Ernst Blum harsche Kritik, der sich in einer Aussendung “entsetzt über die Informations- und Kommunikationspolitik von ÖVP-Landesrätin Schmid rund um die Situation im Herz-Jesu-Heim Rankweil” zeigt.Zuerst – in Kenntnis des internen Berichtes der BH Feldkirch (!) – einen Persilschein auszustellen und dann im Ausschuss auf Nachfrage, die Aussage zu treffen, es gebe „Mängel aber keine Missstände“, sei der Informations- und Aufsichtspolitik einer Landesrätin schlichtweg unwürdig”, so der FP-Sozialsprecher und fordert Landeshauptmann Sausgruber auf, Konsequenzen zu ziehen.

Schließlich fordert auch die Landesabgeordnete der Grünen, Katharina Wiesflecker, die Veröffentlichung des des Prüfberichts. “Wenn bei aufsichtsbehördlichen Überprüfungen von Pflegeheimen von der Landesregierung nur Teilwahrheiten gesagt und Unangenehmes weggelassen wird, müssen die Gutachten in Zukunft zur Gänze öffentlich gemacht werden!  Ich weiß auch nicht, warum man sich vor Transparenz fürchtet”, so Wiesflecker und schlägt abschließend eine Handhabung von Prüfberichten analog zu Rechnungshofprüfberichten vor. “Die Betreiber können selbstverständlich eine offizielle Stellungnahme abgeben. Nur so kann das Vertrauen in die Aufsichtsbehörde Land wieder hergestellt werden”,  zieht die Sozialsprecherin der Grünen eine inhaltliche Konsequenz aus dem Geschehenen.

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