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Pflege braucht finanzielle Lösungen und kreative Ansätze

Kaprun - Die Bedarforientierte Mindestsicherung und die Weiterentwicklung der Pflegevorsorge waren die bestimmenden Themen der Landessozialreferentenkonferenz am Freitag in Kaprun (Salzburg). "Die Entwicklung zeigt, dass wir zur Weiterentwicklung des Pflege- und Betreuungsnetzes neben finanziellen Lösungen auch neue kreative Ansätze brauchen, beispielsweise eine Pflege- bzw. Soziallehre", sagte Landesrätin Greti Schmid im Anschluss an das Treffen.

Schmid bestätigte im Rahmen der Sozialreferentenkonferenz, dass Vorarlberg für den Start der Mindestsicherung am 1. September 2010 vorbereitet ist. Ein wesentlicher Bestandteil der Mindestsicherung sei die Transperenzdatenbank. “Vorarlberg bekennt sich ganz klar zu einer umfassenden Transparenz, denn es muss klar ersichtlich sein, welche Beiträge von Bund Land und Gemeinden geleistet werden bzw. für Betroffene zur Verfügung stehen”, so Schmid. Sie fordert in diesem Zusammenhang ein verbindliches Zeitkorsett des Bundes ein.

In Sachen Pflegevorsorge wurde vor allem die kritische Situation der Pflegefinanzierung angesprochen. Daher wurde der Bund aufgefordert, rasch neue Finanzierungsformen zu erarbeiten und sich an diesen auch selbst maßgeblich zu beteiligen, um eine Entlastung von Ländern und Gemeinden zu erreichen. Schmid: “Die westlichen Bundesländer wird es stärker treffen und daher gilt es, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten um die Weiterentwicklung der Pflegevorsorge zu garantieren”. Positiv wertete Schmid die bereits bestehende kostenlose Pensions- und Krankenversicherung für pflegende Angehörige: “Das ist eine deutliche Anerkennung der wertvollen Leistung der Angehörigen. Auch zukünftig brauchen Pflegebedürftige einen Mix an finanziellen und strukturellen Unterstützungsleistungen.”

Kreative Modelle zur Weiterentwicklung der Pflege- und Betreuungslandschaft sind für LR Schmid z.B. neue Modelle des Betreuten Wohnens, die Anhebung der Zuverdienstgrenze für Pensionistinnen und Pensionisten, aber auch die Ermöglichung einer Soziallehre. “Ich appelliere an den Bund, alle Möglichkeiten zu prüfen. Denn zukünftig wird jede Hand zur Unterstützung in der Pflegevorsorge gebraucht”, sagte Schmid.

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