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"Pfiffus", "Pfättono" und "Louot": So spricht Lustenau

Lustenau – Sieglinde Fitz-Grabher (85) hat ein Wörterbuch zum Lusteneauer Dialekt verfasst. Gegenüber VOL Live erklärte sie, wie man Lustenauerisch richtig spricht.
"Pfiffus" und "Pfättono": So spricht Lustenau
Lustenauer Dialektexpertin

„Ich hänge sehr am Lustenauer Dialekt“, sagt Sieglinde Fitz-Grabher (85). „Mein Vater war Mundartdichter, ich habe mein ganzes Leben in Lustenau verbracht. Das hat mich geprägt.“ In ihrer Famile, so die 85-Jährige weiter, habe der Dialekt immer eine große Rolle gespielt. Diese starke Identifikation mit der Lustenauer Mundart sieht Sieglinde Fitz-Grabher jedoch immer mehr schwinden. „Leider hat sich der Gebrauch des Dialekts sehr verändert, viele Wendungen, Worte und Ausdrücke werden heute gar nicht mehr benutzt.“

„Pfiffus“, „Pfättono“ und „Louot“

Zu diesen alten Audrücken gehören der „Pfiffus“ (Schmetterling), die „Pfättono“ (Dachrinne) sowie die „Louot“ (Einkaufstüte). Diese und unzählige weitere Ausdrücke hat Sieglinde Fitz-Grabher in ihrem Wörterbuch „Lustenauer Mundart“ gesammelt. Für die 85-Jährige ein sehr wertvoller Schatz.

Lustenau – “Pfiffus“ und „Pfättono“: So spricht Lustenau

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