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Pferdebesitzer vor Gericht

Versuchte Vergewaltigung und Tierquälerei - das wird derzeit einem 46-jährigen Pferdebesitzer am Landesgericht in Feldkirch vorgeworfen. Die Verhandlung mußte wegen Nichterscheinens einer Zeugin vertagt werden.

Der Mann besitzt in Dornbirn mehrere Pferde, dabei soll es zu Übergriffen auf eine 17-jährige Tierliebhaberin gekommen sein. In diesem Verfahren steht Aussage gegen Aussage. Staatsanwalt Manfred Melchhammer wirft dem Angeklagten vor, im Februar letzten Jahres ein Mädchen massiv sexuell belästigt zu haben. Er soll versucht haben, die 17-Jährige zu vergewaltigen. Der 46-Jährige bestreitet diesen Vorwurf, wie der ORF berichtet.

Dem Mann wird ebenfalls vorgeworfen, seine Pferde brutal mit Fäusten, Füßen, Peitsche und einem Hochdruckreiniger misshandelt zu haben. Auch das bestreitet er. Da eine Zeugin nicht erschienen ist, musste die Verhandlung vertagt werden.

Bei einem Schuldspruch droht dem Mann eine längere Haftstrafe, denn vor vier Jahren wurde er am Landesgericht wegen Missbrauch von Unmündigen zu 24 Monaten Haft verurteilt, 16 Monate davon hat er noch nicht verbüßt.

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