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Pfarrgemeinden im Wandel - Seelsorgeraum Stadt Bludenz vorgestellt

Seelsorger, Pfarrgemeinderäte/innen, Klostervertreter mit Pastoralamtsleiter Dr. Walter Schmolly
Seelsorger, Pfarrgemeinderäte/innen, Klostervertreter mit Pastoralamtsleiter Dr. Walter Schmolly ©Pfarre Heilig Kreuz

Was in den letzten Jahren in der Diözese auf der Grundlage „Wege der Pfarrgemein-den“ in vielen Gesprächen und Gruppen erarbeitet wurde, soll nun in die Tat umge-setzt werden. Aufgrund der sinkenden Priesterzahlen ist dies eine dringende Not-wendigkeit, um die Seelsorge in den Regionen aber auch Pfarren optimal weiterzu-führen. So wird es künftig neben Einzelpfarren auch Pfarrverbände und Seelsorge-räume geben, die vor allem für den städtischen Bereich vorgesehen sind. Das betrifft für Bludenz, die Pfarren Bludenz Heilig-Kreuz und Herz Mariae, sowie Bings-Stallehr, Lorüns und Bürs. Nach dem Stellenplan für 2025 wird dieses Seelsorgegebiet 2025 nur noch von 2 Priestern und 1,5 Pastoralassistenten betreut, Laien müssen daher in die Seelsorge verstärkt miteinbezogen werden. Pastoralamtsleiter Dr. Walter Schmolly hat daher Pfarrgemeinderäte/innen aus diesen Pfarrgemeinden mit Dekan Pfarrer Peter Haas, Pfarrer Josef Bertsch, Kaplan Inna Reddy Kolukula, PAsst Nor-bert Attenberger sowie Sr. Kathrin vom Kloster St. Peter und P. Adrian mit Klosterva-ter Heinz Seeburger vom Franziskanerkloster auf dieses Projekt „Seelsorgeraum Stadt Bludenz“ eingestimmt. Dabei geht es einerseits darum, das bisherige pfarrliche Leben in den einzelnen Pfarrgemeinden weiterzuführen, darüber hinaus aber den städtischen Raum mit den angrenzenden Gemeinden als Ganzes im Auge zu behal-ten und Wege zu finden, gemeinschaftlich den christlichen Glauben zu leben und die Seelsorge zu gewährleisten. Als erstes gilt es eine Projektgruppe ins Leben zu rufen, die dann in einem Zeitraum von etwa zwei Jahren in einem Prozessweg einen mög-lichst für alle gangbaren Weg der künftigen Seelsorge im Stadtraum Bludenz erarbei-ten. Ein Ziel, das viel Kreativität, Gesprächsbereitschaft, Hinhören und Mut erfordert, das aber auch spannend sein kann. Begleitet wird diese Projektgruppe von den Ge-meindeberatern Maria Lang und Mag. Herbert Nußbaumer von der Diözese Feld-kirch. Die Menschen in diesen betroffenen Pfarrgemeinden sind also aufgerufen, wie es Dr. Walter Schmolly in einem Satz formulierte: „ Windmühlen zu bauen, die den Wind des Wandels durch die Pfarren wehen“. Hoffen wir, dass sich Menschen finden, die sich anstecken lassen und mithelfen, diesen neuen Seelsorgeweg auf der Grund-lage der Botschaft Jesu in der Stadt und der angrenzenden Region mitzugestalten, aufzubauen. Jede, jeder ist eingeladen, sich einzubringen. Wer ein Stück diesen Weg mitgehen möchte, ist möge mit dem Pfarramt Bludenz Heilig Kreuz, Telefon 05552 62219-0 Kontakt aufzunehmen. (sh)

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