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Pfarrer nach Sexspielen getötet

Eine wegen Mordes an ihrem Mann angeklagte Pfarrfrau, die vor der Tat misshandelt und zum Sex gezwungen worden war, ist vor einem US-Gericht mit einem milden Urteil davongekommen.

Die Geschworenenkammer im Bundesstaat Tennessee befand die 33-Jährige am Donnerstag der vorsätzlichen Tötung für schuldig. Diese hatte vor rund einem Jahr ihren Mann nach einem Streit im Pfarrhaus mit einem Gewehr erschossen und war anschließend mit den drei gemeinsamen Kindern vor der Polizei geflohen.

Vor Gericht gab sie an, der Schuss habe sich versehentlich gelöst. Außerdem erklärte sie, ihr Mann habe sie während der gesamten Ehe geschlagen, zum Sex gezwungen und von ihr verlangt, pornografische Videos anzusehen und im Bett „nuttige“ Kleidung zu tragen. Nach der Entscheidung der Jury muss die Frau nun mit einer Haftstrafe zwischen drei und sechs Jahren rechnen. Die Staatsanwaltschaft hatte sie der „kaltblütigen Tötung“ beschuldigt und auf Mord plädiert. Bei einem Schuldspruch in diesem Sinne hätte der Angeklagten lebenslange Haft gedroht.

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