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Peter Rosei war zu Gast in Dornbirn

Peter Rosei gastierte in der FLATZ-Bar
Peter Rosei gastierte in der FLATZ-Bar ©Edith Rhomberg
Der österreichische Schriftsteller las bei der Auftaktveranstaltung von Lyrik bei FLATZ.
Lyrik bei Flatz

Dornbirn. Die FLATZ-Bar mit dem Zitat „Mut tut gut“ ist geradezu prädestiniert für einen Abend mit Peter Rosei. Der wiederum behauptet: „Was wir im Leben vor allem brauchen, ist Mut“. Diese Parallele zeigte Roland Jörg auf, als er die Besucher im FLATZ begrüßte. Und gleich wurden auch Erinnerungen wach. Rosei, Gast der diesjährigen Auftaktveranstaltung von Lyrik bei FLATZ, erinnerte sich an seinen letzten Besuch in Dornbirn. „30 Jahre liegt das etwa zurück und Dornbirn hatte noch kein Zentrum damals“, weiß der österreichische Schriftsteller, als ob es gestern gewesen wäre. „Ich bin schon lang genug unterwegs“, wirft Rosei ein, während Roland Jörg über den vielseitigen Literaten spricht. Jörg erwähnte die große Resonanz, die es mit dem Rauriser Literaturpreis bereits 1973 für das Debut „Landstriche“ gab. Seither zählt der Leiter der Kulturabteilung im Rathaus Dornbirn über 50 Werke Roseis, für die auch weitere zahlreiche Preise verliehen wurden, wie er sagte.

Rosei, 1946 in Wien geboren, promovierter Jurist und früher Privatsekretär bei Ernst Fuchs, las aus zwei bereits vergriffenen Gedichtbänden und aus dem 2015 erschienenen Werk „Brown vs. Calder – Gedanken zur Dichtkunst“. “Gäbe es nichts Geheimnisvolles, es gäbe weder Wissenschaft noch Kunst. Wer nicht staunen kann, kann kein Künstler sein“, ist darin zu lesen. Rosei denkt über das Denken nach, zitiert Wittgenstein und scheint selbst ganz Philosoph. Der Abend im FLATZ war trotz spannender Unterhaltung, die der Lesung folgte, viel zu kurz, um die Gedanken des Dichters wirklich fassen zu können. Schön, dass man sie nachlesen kann.

Die nächste Veranstaltung in der FLATZ-Bar findet bereits am Donnerstag, 10. November, statt. Zu Gast ist Dagmara Kraus, deren hinreißende Laut-Poesie beim deutschsprachigen Feuilleton große Resonanz findet: von der FAZ über die Süddeutsche bis zur NZZ. Roland Jörg kündigte die Veranstaltung als Performance an, mehr verriet er dazu noch nicht.

FLATZ Museum, Marktstraße 33

Eintritt 5 Euro | Freier Eintritt für Schüler, Studenten und Lehrlinge.

Beginn der Lesungen ist jeweils um 20 Uhr, ab 19 Uhr besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des FLATZ-Museums sowie der Sonderschau mit Photographien aus Tschernobyl von Eduard Stranadko.

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