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Personalproblem: Justizwache fehlt "Nachwuchs"

Feldkirch - Derzeit verdienen 45 Personen ihre Brötchen als Wachbeamte in der Justizanstalt Feldkirch und acht weitere in der Außenstelle Dornbirn. Zahlen und Fakten zum Strafvollzug

Vor der Tür stehende Pensionierungen und in Aus­bildung stehende Beamte bereiten der Personalabteilung allmählich Sorgen.

1000 Euro Einstiegsgehalt

Darüber hinaus herrscht beim Wachpersonal offenbar eine hohe Fluktuation. Nicht wenige haben die Nase voll und werfen bereits nach kurzer Zeit das Handtuch. Einer der Hauptgründe: Als Einstiegsgehalt winken einem Neuling gerade mal 1000 Euro brutto.

Beamte wander(te)n ab

Zeitweise müssen bereits Kolleg(inn)en aus anderen Bundesländern in Feldkirch einspringen und so die Personalnot lindern. Auch eine jüngst erfolgte Ausschreibung blieb bislang erfolglos. Unter den rund 50 Bewerber(inne)n konnte keine(r) als geeignet eingestuft werden. Hält diese Entwicklung an, wird die Personaldecke bedrohlich dünn. Dies bestätigt Krista Schipper als Leiterin der Justizanstalt Feldkirch auf Anfrage der „VN“. „Wir haben massive Probleme, geeignete Personen für den Justizwachebereich in Vorarlberg zu finden“, meint Schipper. Darüber hinaus gestalte es sich schwierig, das Personal in Feldkirch überhaupt halten zu können. „Viele wandern in die Schweiz oder nach Liechtenstein ab.“ Einer der triftigsten Gründe liegt aus ihrer Sicht beim Salär. „In diesem Bereich müsste der Bund schon längst etwas unternehmen. Tausend Euro sind bei den jetzigen Lebenserhaltungskosten in Vorarlberg wenig Geld.“

Schipper tritt ebenso ab

Dennoch will Schipper abermals einen Versuch in Sachen Nachwuchs für die Justizwache im Ländle starten. Kursierende Gerüchte, wonach es die gebürtige Grazerin selbst nach sechs Jahren (wieder) näher zur Bundeshauptstadt zieht, bestätigt Schipper. „Es stimmt. Ich habe mich bereits im Vorjahr um die Leitung der Justizanstalt in Wien-Simmering beworben und habe gute Chancen, die Stelle zu bekommen.“ Mit den ins Stocken geratenen Modernisierungsplänen für die Anstalt in Feldkirch habe dies jedoch „überhaupt nichts“ zu tun. Schipper: „Es sind einzig und allein persönliche Gründe, die mich zu diesem Schritt bewogen haben.“

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