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Pergola gegen Fahnenrondell - Leidenschaftlich geführte Diskussion im Seefoyer um neuen Hafen

Bregenz - Die Wahl des Seefoyers für die erste Diskussionsrunde über die Hafenneugestaltung stellte sich als richtige Entscheidung heraus. Der Andrang zu dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung war so groß, dass der ehemalige Stadtsaal fast bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Moderiert von Walter Fink standen Architekt Elmar Nägele, Illwerke-Vorstand Christof Germann und Bürgermeister Markus Linhart Rede und Antwort. Christof Germann nannte die etappenweise Realisierungsmöglichkeit des Siegerprojekts als eine seiner großen Stärken. Baubeginn könnte bereits der kommende Winter sein, dann sollen der Hafen ausgebaggert und alle wasserbaulichen Maßnahmen erledigt werden. „Bis September sollte das Bürgerbeteiligungsverfahren daher abgeschlossen sein, dass mit der Detailplanung begonnen werden kann.“ So lange möchte sich Gerti Ettenberger mit ihrer Unterschriftensammlung gegen die Pergola nicht Zeit lassen – sie hat damit bereits begonnen. Und an ihrem Statement gegen Beton und für das Fahnenrondell änderte auch die Zusage von Architekt Elmar Nägele nichts, den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen und Ideen, Anregungen und Wünsche ernst zu nehmen. Ein Konzept, welches Elmar Zortea, viele Jahre für Hafenangelegenheiten in Bregenz zuständig, hinterfragt: „Die Pergola steht für mich am falschen Platz – zum Anlageplatz 5 (das ist jener beim heutigen Hafengebäude) ist der Weg zu weit. Außerdem fehlt mir die notwendige Infrastruktur bei der angedachten Marina“, bemängelte er. Rechtsanwalt Ludwig Weh brachte das Chaos vor dem Bahnschranken in Verlängerung der Rathausstraße zur Sprache und Anton Götze wünscht sich eine Verbesserung der Übergangssituation bei Seestraße und Bahn: „Ich könnte mir eine Unterführung mit Rolltreppen vorstellen.“

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