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Pentagon: Klimawandel-Studie ist Spekulation

Das Pentagon hat die eigene interne Studie über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheit der USA und der Welt als „Spekulation" bezeichnet.

Die Verfasser des Papieres, über das die britische Tageszeitung „Observer” kürzlich berichtet hatte, waren zu dem Schluss gekommen, dass die internationale Sicherheit durch Umweltveränderungen mehr gefährdet werden könnte als durch Terrorismus.

Es handele sich um eine von vielen Einschätzungen und Untersuchungen aller möglichen Szenarien, die Auswirkungen auf die USA haben könnten, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des leitenden Autors der Studie, Andrew Marshall. Er steht an der Spitze einer Pentagon-Abteilung, die ähnlich wie Denkfabriken mögliche Konstellationen in der Zukunft untersucht.

In der im Oktober 2003 fertig gestellten Studie wird spekuliert, dass durch Klimawechsel entstehende Knappheit an Trinkwasser und Energie zu Anarchie und Kriegen zur Aneignung oder auch Verteidigung der kostbaren Ressourcen führen könnte. Staaten könnten sich sogar veranlasst sehen, Nuklearwaffen zum Schutz ihrer Reserven zu entwickeln.

Marshall erklärte dazu, obwohl es bei diesem Thema „bedeutenden wissenschaftliche Grundlagen” gebe, seien viele der in der Studie enthaltenen Voraussagen nur Spekulation. Das Pentagon versuche stets voraus zu blicken, um sicher zu stellen, „dass wir auf alle Möglichkeiten vorbereitet sind. Wir wollen wissen, welche Länder von Klimawandel profitieren und welche darunter leiden würden, damit wir entsprechend planen können.”

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