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Pensionen: Sausgruber überrascht

Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) hat die am Dienstag im Ministerrat beschlossene Harmonisierung der Pensionsreform bedauert. Vor allem die Definition von Schwerarbeit wird von Seiten des Landes kritisiert.

Wie Sausgruber im Anschluss an die Sitzung der Vorarlberger Landesregierung betonte, bleibe das Land auch weiterhin bei seiner in einer Stellungnahme vertretenen Position. Jetzt werde man sehen, wie der Nationalrat entscheide, so Sausgruber.

Die Vorarlberger Stellungnahme bezieht sich hauptsächlich auf die Definition von Schwerarbeit. Eine faire Definition sei „nahezu unmöglich“, bekräftigte der Landeshauptmann. Die Vorarlberger Landesregierung hatte deshalb als Kriterium für mögliche Abschläge die Dauer der Versicherungszeit vorgeschlagen. Demnach hätte jemand mit 45 Beitragsjahren keine Abschläge zu befürchten.

Überrascht zeigte sich Sausgruber, dass die Entscheidung über die Pensionsharmonisierung „offenbar einstimmig erfolgt ist“. Auf die Frage, ob er sich wünsche, dass die Vorarlberger ÖVP-Abgeordneten im Nationalrat im Sinne der Landesstellungnahme gegen die Harmonisierung stimmen, antwortete Sausgruber, vorerst wolle man es bei der Stellungnahme belassen.

Ministerrat beschließt Pensionsreform

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