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Peirsol schwimmt Weltrekord

Aaron Peirsol, der große Rivale von Markus Rogan bei der Olympiade 2004 in Athen, hat am Samstag bei den US-Trials in Indianapolis für den ersten Weltrekord gesorgt.

Der dreifache Olympiasieger verbesserte bei den amerikanischen Ausscheidungen für die WM in Montreal über 100 m Rücken die von ihm gehaltene Bestmarke um 28 Hundertstel auf 53,17 Sekunden.

Seine alte Bestzeit hatte Peirsol am 21. August 2004 in Athen als Startschwimmer der siegreichen 4×100-m-Lagenstaffel aufgestellt. Der sechsfache Olympiasieger Michael Phelps (19) ist bei den Trials mit zwei Siegen gestartet und hat sich über 200 und 400 m Freistil die Tickets für die WM gesichert.

Peirsol, der in Athen über 100 und 200 m Rücken vor Rogan Gold gewonnen hatte, war nach seinem Rekord perplex. „Es ist sehr selten, dass man sich selbst derart überrascht. Das ist ein Quantensprung, es ist unfassbar. Ich war völlig geschockt, denn damit habe ich zu diesem Zeitpunkt nie und nimmer gerechnet“, so Peirsol.

Mehr als vier Monate hatte Peirsol seit seinen olympischen Triumphen nicht trainiert. Die freiwillige Auszeit tat dem 21- Jährigen vom Longhorn Aquantic Club im texanischen Austin offenbar richtig gut. „Körperlich und mental habe ich mich von dem Druck und Stress des letzten Jahres blendend erholt. Vermutlich ist das der Grund für die Leistungssteigerung.“

Die Schallmauer von 53 Sekunden zu brechen, sei keine große Hürde mehr, glaubt Peirsol, der durch das verstärkte Üben mit schweren Gewichten im Vergleich zu den Spielen in Athen über drei Kilogramm an Muskelmasse zugelegt hat. „Ich denke, es geht schon noch eine Sekunde schneller. Der Rekord wird die WM in Montreal sicher nicht überleben“, vermutet der gebürtige Kalifornier.

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