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PechaKucha aus Japan war in der Stadt

Murtada Alhusseini and friends
Murtada Alhusseini and friends ©Edith Rhomberg
Im designforum Vorarlberg ging die 12. Auflage des Formats 20x20 über die Bühne.
PechaKucha Vol.12

Dornbirn. Es war auch sein großer Auftritt an jenem Abend auf der Bühne der PechaKucha Night im designforum. „Ein bisschen liegt es bestimmt an ihm, dass unser Raum heute fast zu klein ist“, merkte Isabella Natter-Spets an, die die Veranstaltung gemeinsam mit Herwig Bauer moderierte. Mit Murtada Alhusseini waren Freunde von der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, sowie deren Leiter, Martin Hagen, und Studierende von der Fachhochschule Vorarlberg gekommen. Murtada stammt aus dem Irak, ist diplomierter Jugendarbeiter und studiert jetzt an der FHV. Er ist außerdem involviert in das Projekt „welcome.zu.flucht“, über das er die Besucher informierte. Die Fachhochschule Vorarlberg machte mit dem Master Studiengang „Interkulturelle Sozialarbeit“ eine Forschungsarbeit über dieses Projekt. Seine klare Botschaft brachte Murtada Alhusseini mit zwei Bildern des Planeten Erde zum Ausdruck und mit der Frage: „Seht ihr da irgendwelche Grenzen? Ich nicht“, so sein Resumee, für das ihm der Applaus des Publikums sicher war.

PechaKucha in der Stadt

Bei der 12. Auflage der PechaKucha Night in Dornbirn präsentierten wiederum mutige und zielstrebige Menschen ihre Ideen, Projekte und Passionen im Format 20 x 20. Nur 20 Sekunden Zeit für jedes Bild zur Geschichte – das ergibt pro Präsentierenden sechs Minuten und 40 Sekunden, um die Besucher in ihren Bann zu ziehen. PechaKucha bietet auch die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre idealerweise Kooperationspartner zu finden, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen oder sich Feedback zu holen. Auch die Zuschauer profitieren. Ihnen werden Inspiration, neue Sichtweisen und ein Einblick in die aktuellen Themen rund um die Kreativwirtschaft in und um Vorarlberg geboten.

Wer weiter denkt, kauft näher ein. So könnte man die Idee beschreiben, mit der Kriemhild Büchel-Kapeller die Besucher inspirierte. „Vom Ich zum Wir – Zukunft durch Nähe“, war das Thema, das sich nicht zuletzt um Bürgerbeteiligung dreht. Büchel-Kapeller vom Büro für Zukunftsfragen im Land Vorarlberg ist davon überzeugt, dass es in den Gemeinden des Landes soziale Innovationen braucht, denn die materielle Ebene reiche ganz sicher nicht aus. Nahversorger seien extrem wichtig, damit sich die Menschen auch woanders treffen, als auf dem Friedhof. Als positives Beispiel zeigte sie die Gemeinde Langenegg auf. „Vom Wutbürger zum Mutbürger“, lautete außerdem ihr Credo und sie rät zum Abschied vom linearen Denken.

Katharina Frick und David Beger, die Modedesignerin und der Modefotograf, nahmen die Geburt ihres Sohnes zum Anlass, sich intensiv mit Baby- und Kindermode zu beschäftigen, wie sie sagten. Fair und nachhaltig produziert sollte es sein und qualitativ hochwertig. Schönes Design war Frick ebenso wichtig und voila, das Label Matona, Slow fashion made in Vorarlberg, war geboren.

„Echt jetzt?“ Michelle Thaler und Catrin Mungenast führten dem Publikum vor, wie eine schlecht organisierte Hochzeit zum Albtraum werden kann. „Hochzeitsplanung“, sagten sie, „kann schnell zu einem Nebenjob mutieren. Spart euch diesen Aufwand!“ Ihre Devise heißt: Eine Hochzeit, eine Rechnung.

Was am 1. März im designforum noch alles geboten wurde ist, wie Theresa Feurstein empfiehlt, auf pechakucha.org nachzusehen. Live in Dornbirn zu erleben wenn es wieder heißt „PechaKucha Night ist in der Stadt“.

Weitere Informationen unter www.designforum.at/v/

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