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Parteien in Vorarlberg legen Kassabücher offen

Der Dauerwahlkampf riss auch Löcher in die Finanzen der Ländle-Parteien.
Der Dauerwahlkampf riss auch Löcher in die Finanzen der Ländle-Parteien. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Die zahlreichen Wahlkämpfe der vergangenen Monate hinterlassen auch bei den Parteien im Ländle ihre Spuren. Zwar liegen für das laufende Jahr noch keine Zahlen vor, für das Jahr 2016 mussten die Parteien jedoch schon Rechenschaft ablegen, wie ein Blick der "Vorarlberger Nachrichten" in das Amtsbaltt zeigt.

Es zeigt sich, dass vor allem die Grünen viel Geld in den Bundespräsidentschaftswahlkampf investiert haben. Aus der Kassa der Landespartei flossen 73.460 Euro und 76 Cent in den Wahlkampf von Alexander Van der Bellen. Für dessen Kontrahenten Norbert Hofer wurden von der Ländle-FPÖ 21.037 Euro und 75 Cent eingesetzt. Ein weiters Augenmerk legte man hier auf die Wiederholung der Bürgermeisterstichwahl in Hohenems: 8503 Euro wurden hier für “Pressearbeit einschließlich Presseerzugnisse” aufgewendet.

 

Die Parteifinanzen laut Rechenschaftsberichten 2016.
Die Parteifinanzen laut Rechenschaftsberichten 2016. ©Die Parteifinanzen laut Rechenschaftsberichten 2016. Grafik: VN

Das geringste Plus können die Neos aufweisen, hier blieben unter denm Strich lediglich 70 Euro übrig. Am meisten verdiente die ÖVP mit rund 350.000 Euro. Größter Posten bei allen Parteien in Vorarlberg ist das Personal.

Parteienförderung und Spenden

Die wichtigste Einnahmequelle ist die Parteienförderung, welche laut Landesgesetz ausschließlich für politische Tätigkeiten in Land und Gemeinde verwendet werden darf. Auch Spenden spielen eine große Rolle, wobei lediglich die Grünen einige Namen auflistet, die mehr als 1000 Euro überwiesen.

Die Veröffentlichung der Rechenschaftsberichte im Amtsblatt ist Pflicht. Darin nicht inkludiert sind die Kosten der Landtagsklubs, er betrifft lediglich die Landesparteiorganisationen.

(red)

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