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Parov Stelar Band gastierte im Sohm

Parov Stelar begeisterte am Freitag das Publikum.
Parov Stelar begeisterte am Freitag das Publikum. ©Beate Rhomberg
Im Dornbirner Conrad Sohm wurde am Wochenende abgetanzt.
Parov Stelar

Dornbirn. Im ausverkauften Conrad Sohm wurde am Wochenende zu den unverkennbaren Klängen der Parov Stelar Band getanzt. Kaum jemand konnte wohl ruhig stehen, als der österreichische DJ und Produzent, Marcus Füreder als Parov Stelar gemeinsam mit seiner Band in der fast schon intimen Atmosphäre des „Prachtclubs“ feinsten „Electro-Swing“ spielte. „So gut war die Stimmung im Sohm schon lange nicht mehr“, waren sich die meisten Besucher einig, die nicht nur aus Vorarlberg sondern auch aus der Schweiz und Deutschland angereist waren, um wieder mal so richtig das Tanzbein zu schwingen und dabei keinesfalls enttäuscht wurden. Etwas mehr Platz hätte man sich vielleicht gewünscht um so richtig Gas zu geben aber spätestens nach den ersten Songs wie „Chambermaid Swing“ oder „Matilda“ hatte man sich mit seinen Tanznachbarn arrangiert und alles rundherum vergessen. Und nicht nur dem Publikum sondern auch der Band konnte man den Spaß am Auftritt ansehen. Geplant war wohl nur eine Zugabe denn die Instrumente wurden bereits abgebaut als die Band für eine zweite Zugabe wieder auf die Bühne trat und Sängerin Cleo Panther mit einem breiten und sehr sympathischen Grinsen noch einmal die Menge einheizte. Dass das Publikum an diesem Abend gut gemischt und keineswegs zu Jung war, lag vielleicht am Eintrittpreis, der mit 31 Euro nicht wenig aber durchaus gerechtfertigt war. Dass auch nach der Show die meisten noch blieben um zu den Sounds von DJ Funkaholic zu tanzen, lässt hoffen, dass auch in Zukunft wieder etwas älteres Publikum im Sohm anzutreffen ist.

Eine Erfolgsgeschichte
Nicht nur in Europa sondern vor allem auch in Asien und den USA hat sich Parov Stelar in den letzten Jahren seinen Platz an der Spitze der internationalen Elektronik-Produzenten erkämpft. Mit seinem unverkennbaren Sound, der Mischung aus elektronischen Beats, Jazz und Swing, hat der Linzer Künstler ein ganzes Genre geprägt. Bereits 2004 gelang ihm mit der EP „KissKiss“ und dem wenig später folgenden Album „Rough Cuts“ der internationale Durchbruch und der Ruf als Erfinder eines neuen Musikstils.

Die Parov Stelar Band
Nach seinen ersten Erfolgen 2005 beschloss der Solo-Künstler und Mastermind Parov Stelar, seine Musik mithilfe einer Band auch live umzusetzen. Gemeinsam mit Cleo Panther (Vocals), Willie Larsson Jr. (Drums), Max the Sax (Sax), Michael Wittner (Bass) und Jerry di Monza ist er nun aus Clubs und Festivals nicht mehr wegzudenken. Dass er nicht nur in kleinen Locations, sondern auch auf Festivals überzeugen kann, bewies er bereits im Sommer auf dem Szene Open Air, wo die Band für viele das Highlight des Festivals war.

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