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Papst rief in Weihnachtsbotschaft zu Frieden in Syrien auf

Franziskus plädierte für humanitäre Hilfe in Aleppo.
Franziskus plädierte für humanitäre Hilfe in Aleppo. ©AFP
Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft zum Frieden in Syrien und im Nahen Osten aufgerufen. Er plädierte insbesondere für Frieden in der nordsyrischen Stadt Aleppo. Es sei dringend notwendig, der erschöpften Zivilbevölkerung in ihrer verzweifelten Situation Hilfe zu leisten, sagte der Papst.

“Es ist Zeit, dass die Waffen schweigen und dass es zu einer diplomatischen Lösung in Syrien kommt”, so Franziskus. Der Papst drängte auch auf Frieden im Heiligen Land. “Israelis und Palestinenser sollen endlich den Mut und die Entschlossenheit finden, um eine neue Seite der Geschichte zu schreiben, und den Willen haben, eine Zukunft der Harmonie aufzubauen”, sagte Franziskus.

Papst erinnert an Opfer der Terroranschläge

Ebenso wichtig sei, dass es zu Frieden in den Regionen Afrikas komme, die von Krieg und Hunger geplagt seien. Der Papst erinnerte auch an die Opfer der Terroranschläge und an die Obdachlosen im Erdbebengebiet in Mittelitalien.

Zehntausende verfolgen Ansprache

Die Botschaft von der Loggia des Petersdoms und der Segen “Urbi et Orbi” sind ein Höhepunkt der christlichen Weihnachtsfeiern. Zehntausende Menschen verfolgten die Ansprache des Papstes auf dem wegen der Terrorgefahr in diesem Jahr besonders gesicherten Petersplatz. Millionen sahen im Fernsehen oder im Internet zu. Am Heiligen Abend hatte der Papst im Petersdom die moderne Konsumgesellschaft angeprangert.

(APA)

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