Palästina: Forderungen genannt

Die Entführer des israelischen Soldaten Gilad Shalit fordern die Freilassung von 1.000 Häftlingen aus Gefängnissen in Israel und ein Ende der israelischen Militäroffensive im Gaza-Streifen.

Unterdessen haben radikale Palästinenser nach eigenen Angaben einen weiteren israelischen Soldaten entführt.

Wiederholt wurde in der gemeinsamen Erklärung vom militärischen Flügel der Hamas-Bewegung, der „Volkswiderstandskomitees“ und der „Armee des Islams“ die frühere Forderung auf eine Freilassung aller weiblichen und minderjährigen Palästinenser in israelischen Gefängnissen im Austausch gegen Informationen über den entführten Shalit. Die drei militanten Gruppen hatten sich zu der Entführung des Soldaten vor knapp einer Woche bekannt.

Nun wurde auch ein 22-jähriger Soldat im Westjordanland entführt. Die Al-Aksa-Brigaden erklärten in der Nacht auf Samstag, sie würden den Soldaten töten, wenn Israel seinen Militäreinsatz im Gaza- Streifen nicht beende. Außerdem solle Israel die „Blockade“ gegen die palästinensischen Gebiete aufheben. Die Al-Aksa-Brigaden sind aus radikalen Elementen der Fatah-Bewegung von Präsident Abbas zusammengesetzt.

Israel war am Mittwoch in den Gaza-Streifen eingerückt, nachdem radikale Palästinenser am vergangenen Sonntag Shalit entführt hatten. Der 19-Jährige ist nach Informationen des israelischen Fernsehens am Leben. Am Donnerstag hatte die israelische Armee ihre Bodenoffensive zur Befreiung des Soldaten gedrosselt, um Raum für eine ägyptische Vermittlung zu schaffen.

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