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Pakistan benötigt Milliardenhilfe für Wiederaufbau nach Flut

Naturkatastrophe als Folge des Klimawandels
Naturkatastrophe als Folge des Klimawandels ©APA
Pakistan braucht nach verheerenden Überschwemmungen im vergangenen Sommer internationale Hilfe für einen Wiederaufbau. Die Regierung präsentiert ihren Plan in Genf bei einer UN-Konferenz der Geberländer. Insgesamt sollen über mehrere Jahre 16,3 Milliarden Dollar (15,5 Mrd Euro) ausgegeben werden. Die Hälfte davon hofft das südasiatische Land von Geberländern zu bekommen, wie Vertreter der Regierung am Donnerstag in Genf sagten.

Die Katastrophe sei in diesem Ausmaß eine Folge des Klimawandels. Deshalb sei die Wiederherstellung auch eine globale Aufgabe, sagte der Vertreter des UN-Nothilfebüros (Ocha) in Pakistan, Knut Ostby.

Pakistan hat 2022 die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten erlebt. Ein Drittel des Landes, das mehr als doppelt so groß ist wie Deutschland, stand unter Wasser. Rund 15.000 Menschen wurden verletzt oder kamen ums Leben, acht Millionen mussten fliehen. Mehr als zwei Millionen Häuser, 13.000 Kilometer Straßen, 439 Brücken und mehr als 1,6 Millionen Hektar Agrarland wurden beschädigt oder zerstört.

Hauptaugenmerk beim Wiederaufbau soll darauf liegen, den Menschen möglichst schnell wieder eine Lebensgrundlage zu geben. Deshalb sollen Häuser wieder aufgebaut und Agrarflächen gesäubert werden. Mit den Vereinten Nationen, der EU und anderen Partnern hat die Regierung einen Aufbauplan gemacht, der dafür sorgen soll, dass bei künftigen Katastrophen weniger Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden.

(APA/dpa)

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