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"PädagogInnenbildung Neu" startet am 1. Oktober an der Hochschule in Feldkirch

PH Vorarlberg: "Hochwertige Ausbildung in kleinen Gruppen und persönliche Betreuung".
PH Vorarlberg: "Hochwertige Ausbildung in kleinen Gruppen und persönliche Betreuung". ©APA/Themenbild
Feldkirch. An der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg beginnt am Donnerstag, 1. Oktober 2015 ein neuer Abschnitt in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. In einem ersten Schritt wird das Studium zum Lehramt Primarstufe aufgebaut, ab kommendem Studienjahr auch das Lehramt Sekundarstufe.
Volksschullehrer studieren ab heuer länger

Die Lehramtskandidaten absolvieren im neuen Studium zunächst ein achtsemestriges Bachelor- und im Anschluss daran ein zweisemestriges Masterstudium. Die neue Ausbildung für das Lehramt “Primarstufe” ist ab diesem Studienjahr für die rund 80 Studienanfänger zwar deutlich länger als die bisherige, biete laut der Hochschule aber eine nach modernsten Erkenntnissen gestaltete Ausbildung zum Volksschullehrer, interessante Qualifizierungsmöglichkeiten und über den Lehrberuf hinausgehende Karrierechancen. Die Primarstufenausbildung erfolge an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in kleinen Gruppen, Studierende haben die Vorteile einer persönlichen Beratung und erhalten eine intensive  Betreuung.

Grundausbildung und zusätzliche Qualifizierung

Während des Studiums erwerben sich die Studierenden alle relevanten berufsbezogenen Kompetenzen und theoretischen Grundlagen, um den anspruchsvollen Beruf eines Volksschullehrers ausüben zu können. Gleichzeitig biete das neue Studium zahlreiche Möglichkeiten, sich innerhalb des Berufsfeldes zu spezialisieren, sei es in Richtung der Inklusiven Pädagogik, einer Vertiefung in bestimmten methodisch-didaktischen Aspekten oder in einem Fachbereich. Studierende beispielsweise, die im Rahmen ihrer Ausbildung ein viersemestriges Schwerpunktstudium in einem Schulfach (Deutsch, Mathematik u.a.) absolvieren, erwerben sich dadurch die zusätzliche Möglichkeit, dieses Fach auch in der Sekundarstufe zu unterrichten.

Masterstudium und weitere Karrierechancen

Nach dem erfolgreichen Abschuss des Bachelorstudiums folgt ein Masterstudium, an dessen Ende die Absolventenen den Titel “Master of Education” erhalten. Dieser Master verleihe einerseits das Recht, als klassenführender Lehrer tätig zu sein, wobei die Berufsaussichten zumindest in naher Zukunft ausgezeichnet seien. Andererseits ermögliche es dieser Abschluss all jenen, für die das später eine Option ist, eine weitere Qualifikation, zum Beispiel ein Doktoratsstudium, in Angriff zu nehmen.

Studium mit hohen Qualitätsstandards

Die Lehre an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg orientiere sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und werde bei Bedarf laufend modifiziert bzw. aktualisiert, so die Hochschule Vorarlberg. Dabei tragen die Lehrenden durch die wissenschaftliche Beantwortung der Fragestellungen, die sich ihnen aus der Lehrtätigkeit ergeben, einen wesentlichen Anteil dazu bei, dass das Studium an der PH Vorarlberg den hohen Qualitätsstandards genügt, die zur Ausbildung junger Pädagoginnen und Pädagogen nötig ist.

Die Ausbildung zum Sekundarstufenlehrer wird ab dem kommenden Studienjahr 2016/17 umgestellt. Die Studien werden gemeinsam mit der Universität Innsbruck und den Pädagogischen Hochschulen in Tirol im Entwicklungsverbund West konzipiert und durchgeführt. An der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg studieren im kommenden Studienjahr 550 Studierende in der Lehramtsausbildung. Die rund 600 Lehrveranstaltungen der Fort- und Weiterbildung verzeichnen rund 12.000 TeilnehmerInnen aus allen Vorarlberger Schulen. Neu ab diesem Jahr ist ein breites Angebot der Fort- und Weiterbildung für KindergartenpädagogInnen.

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