P: 33 Verletzte bei Flugausweichmanöver

Bei einem dramatischen Ausweichmanöver in der Luft sind am Freitag 33 Insassen eines portugiesischen Passagierflugzeugs verletzt worden. Portugiesische Maschine entging Zusammenstoß durch Sinkflug.

Der Airbus A310 mit insgesamt 141 Menschen an Bord war auf dem Flug von Lissabon zur Insel Terceira, als der Pilot nach einer Warnung die Maschine um 2.000 Meter absacken ließ, um dem Zusammenstoß mit einer zweiten Maschine zu entgehen, wie die Fluggesellschaft TAP Air Portugal und die Behörden übereinstimmend mitteilten.

Der portugiesische Landwirtschaftsminister, Carlos da Costa Neves, der mit an Bord der Maschine war, sagte, bei dem plötzlichen Sinkflug seien alle zu Schaden gekommen, die nicht angeschnallt gewesen seien. Die meisten Verletzten zogen sich Knochenbrüche, Kopfverletzungen und Schnittwunden zu. Sie konnten alle wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die Menschen seien mit den Köpfen an die Decke oder den Vordersitz gestoßen, sagte da Costa Neves. „Es war kein angenehmes Gefühl, wir wurden alle einen Moment sehr nervös, aber zum Glück ist alles gut ausgegangen.“

Das Flugzeug landete auf dem Flughafen von Terceira rund 1.500 Kilometer westlich des Festlands. Bei der zweiten Maschine handelte es sich um eine zweimotorige Beechcraft der portugiesischen Privatfluglinie Omni mit zwei Menschen an Bord. Sie konnten ihren Flug ungehindert fortsetzen. Das Verkehrsministerium kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an. Der Flugraum, in dem sich das Beinahe-Unglück abspielte, wird von der portugiesischen Luftwaffe überwacht.

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