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Ottawa zurück im Stanley-Cup-Rennen

Die Ottawa Senators sind zurück im Rennen um den Stanley Cup. Die Kanadier setzten sich im dritten Match des NHL-Finales daheim 5:3 durch und verkürzten in der best-of-seven-Serie auf 1:2.

Im ersten Stanley-Cup-Finalspiel in Ottawa seit mehr als 80 Jahren (13. April 1927) mussten die 20.500 Zuschauer im Scotiabank Place lange zittern, denn Anaheim lag 1:0, 2:1 und 3:2 voran, ehe den Hausherren die Wende gelang. Ottawa musste sich den ersten Sieg also hart erarbeiten. Die Kanadier gerieten mit dem 2:3 in der 28. Minute ein drittes Mal in Rückstand. Für die Wende sorgten die Tore von Daniel Alfredsson (37.), Dean McAmmond (39.) und Anton Woltschenkow (49.). Insgesamt ging der Erfolg in Ordnung, die Senators verzeichneten mehr Torschüsse (29:22).

Ottawa-Coach Bryan Murray versprühte nach dem Heimsieg Optimismus: “Wir haben nur ein Spiel bekommen. Aber ich mag die Art, wie wir geantwortet haben. Jetzt wissen wir ganz genau, wie wir diese Mannschaft besiegen können.“ In Spiel vier am Montag haben die Senators neuerlich Heimrecht und die große Chance auf den Ausgleich. Die Senators wollen den Stanley Cup nach einer 14-jährigen Durststrecke wieder nach Kanada holen. Die Statistik spricht weiter für Anaheim. Seit 1939 in der NHL im best-of-seven-Format um den Cup gespielt wird, haben Teams 30-mal mit zwei Heimsiegen losgelegt und nur ein Mal wurde diese Führung dann noch aus der Hand gegeben (1971 durch die Chicago Blackhawks).

Cleveland erstmals im NBA-Finale
Die Cleveland Cavaliers haben erstmals in der Klubgeschichte den Sprung in die NBA-Finalserie geschafft. Dank eines 98:82-Heimerfolgs gegen die Detroit Pistons setzte sich das Team aus Ohio in der “best of seven”-Serie 4:2 durch. Die Cavs, die seit 1970 in der Basketball-Eliteliga engagiert sind, treffen im Endspiel nun auf den dreifachen Champion San Antonio Spurs. Vor 20.500 Zuschauern stahl Cleveland-Superstar LeBron James (20 Punkte, 14 Rebounds, 8 Assists) trotz einer ausgeglichen starken Leistung diesmal Teamkollege Daniel Gibson die Show. Der Rookie erzielte nicht weniger als 31 Zähler, davon 19 im entscheidenden Schlussviertel. Die Cavs sind nach den Baltimore Bullets (1971) und den Chicago Bulls (1993) erst das dritte NBA-Team, das einen 0:2-Rückstand in einer Playoff-Halbfinal-Serie noch wettgemacht hat.

Links zum Thema:
NHL.com
NBA.com

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