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ÖSV-Damen gut gerüstet

Die Schweizer haben am Donnerstag im Abschlusstraining für die Abfahrt in Chamonix ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Die ÖSV-Damen sind für die Abfahrt in Veysonnaz bestens gerüstet.

Ambrosi Hoffmann und Bruno Kernen markierten in 1:58,78 Minuten ex aequo Bestzeit, dahinter folgten US-Überraschungsmann Byron Friedman (+0,04 Sekunden) und der französische Gröden-Sieger Antoine Deneriaz (0,24). Die 16-köpfige Österreicher-Armada fuhr wie bereits am Mittwoch hinterher, Norbert Holzknecht wurde als bester ÖSV-Läufer Achter (0,36), Andreas Schifferer belegte Rang zehn (0,58). Viele der 16 österreichischen Abfahrer verspekulierten sich, denn zahlreiche Läufer mit hoher Nummer fuhren noch in die Top 20. Deshalb muss nun Stephan Eberharter als 30. des Trainings am Freitag bereits mit Nummer eins ran.

Am Freitag findet in den französischen Alpen die Kombinations-Abfahrt statt, am Samstag steht dann das Ersatzrennen für Bormio auf dem Programm und am Sonntag folgt noch der Kombinations-Slalom. Ob das Wochenende aber wie geplant über die Bühne gehen kann, steht noch gar nicht fest – die Rennen in Chamonix, wo ein 50 bis 60 Meter weiter Sprung bei den Athleten für Angst und Schrecken sorgt, sind nämlich wetterbedingt gefährdet, da Regen prognostiziert worden ist.

Götschl Trainings-Schnellste in Veysonnaz

Die ÖSV-Damen scheinen hingegen bestens gerüstet für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Veysonnaz (11:00 Uhr): Österreichs „Speed-Queen” Renate Götschl hat am Donnerstag im ersten Training in 1:37,08 Minuten Bestzeit vor ihrer Tiroler Teamkollegin Tanja Schneider (+0,35 Sek.) erzielt. Hinter dem ÖSV-Duo klaffte ein großes Loch, die drittplatzierte US-Amerikanerin Libby Ludlow hatte bereits 99/100 Sekunden Rückstand auf Götschl. Michaela Dorfmeister erzielte die achtbeste, Kathja Wirth die elftbeste Zeit, Alexandra Meissnitzer beendete den Trainingslauf alas Zwölfte.

Auch das Donnerstag-Training ging in der Westschweiz nicht problemlos über die Bühne. Nachdem die für Mittwoch geplante Übungseinheit wegen fehlerhaft gesetzter Tore bereits nach zwei Fahrerinnen abgebrochen und abgesagt worden war, gab es diesmal nach Startnummer 14 eine rund 45-minütige Unterbrechung. „Grund dafür war die schlechte Sicht”, berichtete ÖSV-Speed-Trainer Bernd Zobel von der „Piste de l’Ours”.

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